A Rep. 244-07 Sicherheitsdienst (SD) (Bestand)
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A Rep. 244-07
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 7 Kammern und Körperschaften, Organisationen und Vereine >> A 7.2 Parteien und ihre Gliederungen
Vorwort: A Rep. 244-07 Sicherheitsdienst (‚SD'), Gau Groß-Berlin
1. Institutionsgeschichte
1931 wurde von Reinhard Heydrich ein eigener Dienst zur Überwachung gegnerischer Parteien und Organisationen eingerichtet, der später so genannte ‚Sicherheitsdienst'. Seit 1937 sammelte er im Inland Angaben über weltanschauliche Gegner, gab sog. ‚Leithefte' und vor allem die ‚Meldungen aus dem Reich' heraus, interne Stimmungsberichte für politische Instanzen.
Gestapo- und Kripo-Mitarbeiter, die der SS angehörten, wurden zugleich immer auch als SD-Angehörige geführt.
2. Bestandsgeschichte
1997 gab das Bundesarchiv eine Serie ungeordneter Unterlagen Berliner Herkunft, die sich im ehemaligen NS-Sonderarchiv der Stasi befunden hatten, an das Landesarchiv Berlin ab.
Aus diesen Unterlagen wurde 2009 u.a. auch ein Bestand A Rep. 244-07 ‚Sicherheitsdienst (‚SD'), Gau Groß-Berlin' gebildet.
Der Bestand umfasst 0,45 lfm, die nicht erschlossen sind.
3. Korrespondierende Bestände
Geheimes Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz HA XX Rep. 240 NSDAP-Gauarchiv
4. Literatur
Sicherheitsdienst (‚SD'), in: Benz/Graml/Weiß, Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Stuttgart 1997, S.
Berlin, im November 2011 Dr. Martin Luchterhandt
1. Institutionsgeschichte
1931 wurde von Reinhard Heydrich ein eigener Dienst zur Überwachung gegnerischer Parteien und Organisationen eingerichtet, der später so genannte ‚Sicherheitsdienst'. Seit 1937 sammelte er im Inland Angaben über weltanschauliche Gegner, gab sog. ‚Leithefte' und vor allem die ‚Meldungen aus dem Reich' heraus, interne Stimmungsberichte für politische Instanzen.
Gestapo- und Kripo-Mitarbeiter, die der SS angehörten, wurden zugleich immer auch als SD-Angehörige geführt.
2. Bestandsgeschichte
1997 gab das Bundesarchiv eine Serie ungeordneter Unterlagen Berliner Herkunft, die sich im ehemaligen NS-Sonderarchiv der Stasi befunden hatten, an das Landesarchiv Berlin ab.
Aus diesen Unterlagen wurde 2009 u.a. auch ein Bestand A Rep. 244-07 ‚Sicherheitsdienst (‚SD'), Gau Groß-Berlin' gebildet.
Der Bestand umfasst 0,45 lfm, die nicht erschlossen sind.
3. Korrespondierende Bestände
Geheimes Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz HA XX Rep. 240 NSDAP-Gauarchiv
4. Literatur
Sicherheitsdienst (‚SD'), in: Benz/Graml/Weiß, Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Stuttgart 1997, S.
Berlin, im November 2011 Dr. Martin Luchterhandt
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ