Günter Spendel an Fritz v. Hippel
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E 0007 / 1079
E 0007 NL Fritz Hippel und Familie, Jurist (1812-1996)
NL Fritz Hippel und Familie, Jurist (1812-1996)
1941-1965
Enthält: u.a.: Studium an der Universität Freiburg; Vortrag von Büchner über "Grundgesetze der ärztlichen Ethik"; Vorlesungsbetrieb der Juristischen Fakultät; Zivilprozeßrecht bei Schönke; Wertpapiere und Bodenrecht bei Beyerle; Wohnungsnot der Studenten; Heimfahrten nach Frankfurt am Main; Vortrag Boehmers über "Bolschewistische Rechtsideologie und Rechtswirklichkeit"; Tötung von unheilbar Kranken; Auseinandersetzung mit Bumkes "Gedanken über die Seele"; Ernennung eines neuen Reichsjustizministers; Literaturliste; Eugen Kogons "Der SS-Staat"; Vortrag des ehemaligen Rektors der Universität Freiburg Böhm über "Der Rechtsverfall im 3. Reich"; Assessorexamen; Fritz v. Hippel und Gustav Radbruch als Mentoren; Habilitation; Besuche bei Eberhard Schmidt und in Marburg; Rolle Stocks; Tätigkeit als Ministerialreferent im hessischen Justivministerium; Treffen mit Bertha v. Hippel; Besuch bei Studienkollegin Helga Kayser; Empfehlung Fritz v. Hippels an Preiser; Habilitation und andere Schriften; Vorträge über Radbruch und KirchAuszug aus Rezension Eberhard Schmidts über Spendels "Die Kausalitätsformel der Bedingungstheorie für die Handlungsdelikte"; Einladung zur Antrittsvorlesung Spendels am 13.5.1953 in Frankfurt; Schönke als Dekan in Freiburg und Nachruf Fritz v. Hippels; Diätendozentur und teilweise Beurlaubung vom richterlichen Dienst (1954); Druck der Habilitation; Vortrag bei der Strafrechtslehrertagung in Kiel; Hinweis auf das Freiburger Universitätsfest 1957; Sonderdruck "Der sogenannte Umkehrschluß aus § 59 StGB nach deVersuchstheorie"; Hochzeit 1962; Lehre in Würzburg; Artikel über Robert v. Hippel in der "Neuen Deutschen Biographie" und Bitte um Material; Artikel über Max Alsberg; Strafrechtslehrertagung 1965.
1 Bü.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.08.2025, 10:06 MESZ