Friedberg, Burg: Kaiser Karl bestätigt auf Bitten von Burggraf und Burgmannen der Burg Friedberg, die ihnen von seinen Vorgängern, deutschen Kaise...
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625
B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1376 Juni 15, Frankfurt
Inseriert in: B 5, Nr. 625, 1376 Juni 27
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1376, St. Veits- und Modestitag
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedberg, Burg: Kaiser Karl bestätigt auf Bitten von Burggraf und Burgmannen der Burg Friedberg, die ihnen von seinen Vorgängern, deutschen Kaisern und Königen, gewährten Privilegien, Freiheiten, Rechte und Güter, nämlich: [1] ihre Rechte in Grafschaft und Freigericht Kaichen (Chowchen) mit allen Rechten, Freiheiten, Dörfern und Zugehörungen; [2] die Hälfte des Ungelds und ein Viertel des Zolls in Burg und Stadt Friedberg; [3] alle Rechte in der Mörler Mark und die Wälder, die dazu gehören; [4] den See bei der Stadt Friedberg; [5] die Wiesen genannt die 'Mark' zwischen den Dörfern Dorheim und Offenheim; [6] Gärtner und Gärten unterhalb der Burg Friedberg; [7] alle Untertanen (armlute) des Reichs, die dem Burggrafen zu Dienst und Abgaben verpflichtet sind; [8] den Wildbann auf der Höhe an der Usa bis zum Erlenbach; [9] das Geleit vom Mohrenberg bis zur Hessenfurt, das Bürger und Stadt Friedberg auf Geheiß des Burggrafen helfen sollen, durchzuführen; [10] den ausschließlichen Gerichtsstand der Burgmannen vor dem Gericht des Burggrafen; [11] die Befreiung der Untertanen des Reichs von Zoll, Wegegeld u.a. Abgaben. Der Aussteller gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs Ungnade und einer Strafe von 100 Mark lötigen Goldes, daß sie die Genannten von Friedberg im Besitz ihrer Privilegien, Rechte und Freiheiten nicht behindern oder beirren und ihnen keinen Schaden zufügen. Vgl. Nr. 603, 1361 November 1.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Erzbischöfe Ludwig von Mainz, Friedrich von Köln und Kuno von Trier
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Pfaluzgraf Ruprecht der Ältere
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herzog Wenzel von Sachsen und Lüneburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Markgraf Siegmund von Brandenburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Erzbischof Johannes von Prag
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bischof Dietrich von Metz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bischof Erhard von Worms
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Pfalzgraf Ruprecht der Junge
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Markgrafen Wilhelm von Meißen und Jost von Mähren
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Herzöge Heinrich von Brieg, Bunzlau und Liegnitz und Johann von Oppeln
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Grafen Eberhard von Württemberg, Dietrich von Katzenelnbogen und Heinrich von Sponheim
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Peter von Wartemberg, kaiserlicher Hofmeister, Thimo von Kolditz und Marquard von Wartemberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: A
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Druck: Foltz, UB Friedberg Nr. 591, S. 284-287.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedberg, Burg: Kaiser Karl bestätigt auf Bitten von Burggraf und Burgmannen der Burg Friedberg, die ihnen von seinen Vorgängern, deutschen Kaisern und Königen, gewährten Privilegien, Freiheiten, Rechte und Güter, nämlich: [1] ihre Rechte in Grafschaft und Freigericht Kaichen (Chowchen) mit allen Rechten, Freiheiten, Dörfern und Zugehörungen; [2] die Hälfte des Ungelds und ein Viertel des Zolls in Burg und Stadt Friedberg; [3] alle Rechte in der Mörler Mark und die Wälder, die dazu gehören; [4] den See bei der Stadt Friedberg; [5] die Wiesen genannt die 'Mark' zwischen den Dörfern Dorheim und Offenheim; [6] Gärtner und Gärten unterhalb der Burg Friedberg; [7] alle Untertanen (armlute) des Reichs, die dem Burggrafen zu Dienst und Abgaben verpflichtet sind; [8] den Wildbann auf der Höhe an der Usa bis zum Erlenbach; [9] das Geleit vom Mohrenberg bis zur Hessenfurt, das Bürger und Stadt Friedberg auf Geheiß des Burggrafen helfen sollen, durchzuführen; [10] den ausschließlichen Gerichtsstand der Burgmannen vor dem Gericht des Burggrafen; [11] die Befreiung der Untertanen des Reichs von Zoll, Wegegeld u.a. Abgaben. Der Aussteller gebietet allen Angehörigen des Reichs bei seiner und des Reichs Ungnade und einer Strafe von 100 Mark lötigen Goldes, daß sie die Genannten von Friedberg im Besitz ihrer Privilegien, Rechte und Freiheiten nicht behindern oder beirren und ihnen keinen Schaden zufügen. Vgl. Nr. 603, 1361 November 1.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Erzbischöfe Ludwig von Mainz, Friedrich von Köln und Kuno von Trier
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Pfaluzgraf Ruprecht der Ältere
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Herzog Wenzel von Sachsen und Lüneburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Markgraf Siegmund von Brandenburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Erzbischof Johannes von Prag
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bischof Dietrich von Metz
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bischof Erhard von Worms
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Pfalzgraf Ruprecht der Junge
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Markgrafen Wilhelm von Meißen und Jost von Mähren
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Herzöge Heinrich von Brieg, Bunzlau und Liegnitz und Johann von Oppeln
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Grafen Eberhard von Württemberg, Dietrich von Katzenelnbogen und Heinrich von Sponheim
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Peter von Wartemberg, kaiserlicher Hofmeister, Thimo von Kolditz und Marquard von Wartemberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: A
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Druck: Foltz, UB Friedberg Nr. 591, S. 284-287.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ