Hz. Ulrich von Württemberg schlichtet einen Streit zwischen Lenz Riecker gen. Schmid von Bissingen, Hans Mürder d. J. sowie den Kindern des Hans Mürder d. Ä. (Michel, Thelin, Anna und Gertrud) einerseits und Abt Leonhard von Kl. Adelberg andererseits. Der Streit war entstanden wegen einiger Güter zu Börtlingen, die nach dem Tode des Michel Mürder durch den Abt von Kl. Adelberg, als heimgefallen eingezogen worden waren, ohne dabei die Rechte der gen. Kläger zu berücksichtigen.
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Hz. Ulrich von Württemberg schlichtet einen Streit zwischen Lenz Riecker gen. Schmid von Bissingen, Hans Mürder d. J. sowie den Kindern des Hans Mürder d. Ä. (Michel, Thelin, Anna und Gertrud) einerseits und Abt Leonhard von Kl. Adelberg andererseits. Der Streit war entstanden wegen einiger Güter zu Börtlingen, die nach dem Tode des Michel Mürder durch den Abt von Kl. Adelberg, als heimgefallen eingezogen worden waren, ohne dabei die Rechte der gen. Kläger zu berücksichtigen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I U 647
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I Adelberg Urkunden
Adelberg Urkunden >> 16. Jahrhundert
1537 März 13
Urkunden
Mürder, Anna
Mürder, Gertrud
Mürder, Hans, d. J.
Mürder, Michel
Mürder, Thelin
Riecker, Lenz, gen. Schmid
Bissingen an der Teck ES
Börtlingen GP
Tübingen TÜ
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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