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Nürnberger Chronik 1601-1690 (auf der Innenseite des vorderen Einbanddeckels "NB. Der erste Theil fehlet"), ohne Titel.
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Verfasser ungenannt, von mehreren Händen geschrieben.
Enthält u.a.:
Gedicht zum Einsturz der Brücke beim Wöhrder Tor 1602 (fol. 5-8 a. Z.), Beschreibung des Marienbildes zu St. Lorenz in Reimen, 1636 (fol. 133-135 a. Z.), regelmäßige Aufzählung von Todes- und Unglücksfällen, Straftaten, Losungsveranlagungen, Insolvenzen u.a., Besuch Kaiser Mathias´ 1612 (fol. 41ff. a. Z.), die Erhebung der Akademie Altdorf zur Universität 1623 (fol. 76 ff. a. Z.), die Renovierung des Neuen Spitals zum Hl. Geist 1626 (fol. 86 ff. a. Z.), Gustav Adolfs und Wallensteins Armeen vor Nürnberg 1632 (fol. 102 ff. a. Z.), Zahlenangaben über die 1632 einquartierten schwedischen Soldaten (fol. 124f. a. Z.), Preise zur Zeit der großen Teuerung 1636-1638 (fol. 131 a. Z.), das Leichenbegängnis der am 14.1.1639 in Nürnberg verstorbenen Markgräfin Sophie von Brandenburg (fol. 143-147 a. Z.), die Musikveranstaltung des Johann Michael Dillherr und des Theophil Staden 1643 (fol. 163-165, 170 a. Z.), den Friedenskongress in Nürnberg 1649 (fol. 190, 197, 204-213 a. Z.), Besuch des Kaisers Leopold 1658 (fol. 244-250 a. Z.), Rezeß zwischen der Stadt Nürnberg und dem Deutschen Orden vom 6. Mai 1665 (fol. 277-278 a. Z.), Anzahl der Hochzeiten, Taufen, Leichen, Kommunikanten bei St. Sebald, St.Lorenz, außerhalb der Stadt, Anzahl der Begräbnisse zu St. Johannis und St. Rochus 1667 (fol. 315f. n. Z.), 1668 (fol. 295f. a. Z.), 1672 (fol. 318f. a. Z.). Jahr 1690 in anderer Hand (18. Jh.) geschrieben und nicht in a. Z. erfasst (fol. 465-470 n. Z.) mit roten Randglossen.
Darin:
fol. 85r a.Z. Abzeichnung und Abschrift des Epitaphs von Dr. Georgius Remus auf dem Johannisfriedhof (1625)
fol. 94v a. Z. Abzeichnung und Abschrift der "Überschrift an dem Portal oder Eingang deß neuerbauten Theatri oder Spielhauß in Nürnberg" (1628)
Umfang/Beschreibung: Papierhandschrift des 17. und 18. Jahrhunderts, 33 cm x 22 cm; 438 Bll. a. Z. (nach fol. 15 folgen unmittelbar fol. 24-31, nach fol. 31 dann fol. 16-23), bzw. 488 Bll. n. Z. (fol. 3, 4, 7, 8, 15, 16, 20-23, 29, 32 sind eingeklebt, fol. 227, 248, 253, 257, 269, 277, 283, 290, 295, 301, 307, 312, 326, 328, 333, 346, 351, 361, 369, 413, 423 unbeschrieben, fol. 75/I,75/II, 83/I, 86/I, 95/I, 120/I, 194/I, 194/II, 413/I lose eingelegt); Stichworte am Rand, am Schluss ein Personen- und Sachregister A - Z (fol. 476v-487 n. Z.): A und B (fol. 473 n. Z.), E (fol. 472 n. Z.), F (fol. 475v n. Z.), G (fol. 488v), H (fol. 473v n. Z.), K (fol. 471v, 487v), M (fol. 474v), P (fol. 475), S (fol. 472v, 488), U (fol. 476), V (fol. 471), W (fol. 474); Pappeinband mit weißem Pergament überzogen, auf der Innenseite des Vorderdeckels Süßheim-Exlibris und Zettel m. A. "Nor. 381", Rücken lederverstärkt, darauf Zettel m. A. "Chronik von Nürnberg 1601-1690. Nor. 381" und "6", .
Archivale
Indexbegriff Person: Brandenburg, Sophie Markgräfing von
Indexbegriff Person: Dillherr, Johann Michael
Indexbegriff Person: Gustav Adolf (Kg)
Indexbegriff Person: Leopold (dt.Ks.)
Indexbegriff Person: Matthias (dt. Ks)
Indexbegriff Person: Remus, Georgius Dr.
Indexbegriff Person: Staden, Theophil
Indexbegriff Person: Süßheim, Karl Dr.
Indexbegriff Person: Süßheim, Max Dr.
Indexbegriff Person: Wallenstein, Albrecht von
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Chroniken und Annalen
Altdorf
Heilig Geist Spital
Johannisfriedhof
St. Johannis
St. Lorenz
St. Rochus
St. Sebald
Universität Altdorf
Sammlung Süßheim
Besuch Kaiser Matthias
Teuerung
Friedenskongress
Besuch Kaiser Leopold
Rezess
Deutscher Orden
Epitaph
Theater
Brücke, beim Wöhrder Tor
Marienbild
Todesfälle
Unglücksfälle
Straftaten
Losungsveranlagungen
Insolvenz
Teuerung
Hochzeit
Taufe
Leichen
Kommunikanten
Begräbnis
Wöhrder Tor
Universität Altdorf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.