Joseph Carl Leopold Friedrich Ludwig, G. zu Orttenburg des älteren Geschlechts, G. zu Criechingen und Püttingen, Hr. der Herrschaften Seldenau, Neudegg, Egglheim, Oberdorfbach und Puch, kurf. pfalzbayer. Major von der Suite, verschreibt seiner Gemahlin, Fr. Caroline Louise Wilhelmine G. zu Erbach und Fr. zu Breuberg, gemäß der Eheordnung, sobald das eheliche Beilager geschehen, 1000 fl rh als Morgengabe, für die bis zur Auszahlung eine jährliche Pension von 100 fl rh aus den Orttenburgischen Renten und Gefällen auszuzahlen ist, über die sie frei verfügen kann und die nach ihrem Ableben den Kindern aus dieser Ehe und in Ermangelung von solchen an ihn zurückfallen soll. Diese Verschreibung wird zur Sicherheit für seine Gemahlin auch von seiner Mutter Fr. Christiane Louise, verw. G. zu Orttenburg des älteren Geschlechts, geborene Rheingräfin zum Stein, G. zu Salm, und von seinem Onkel, Hr. Johann Rudolph, G. zu Orttenburg des älteren Geschlechts, k.k. Obrist-Lieutenant, unterfertigt.; S 1: Ausst., S 2: Mutter, S 3: Onkel.; US: Ausst. und Beistände.
Vollständigen Titel anzeigen
Joseph Carl Leopold Friedrich Ludwig, G. zu Orttenburg des älteren Geschlechts, G. zu Criechingen und Püttingen, Hr. der Herrschaften Seldenau, Neudegg, Egglheim, Oberdorfbach und Puch, kurf. pfalzbayer. Major von der Suite, verschreibt seiner Gemahlin, Fr. Caroline Louise Wilhelmine G. zu Erbach und Fr. zu Breuberg, gemäß der Eheordnung, sobald das eheliche Beilager geschehen, 1000 fl rh als Morgengabe, für die bis zur Auszahlung eine jährliche Pension von 100 fl rh aus den Orttenburgischen Renten und Gefällen auszuzahlen ist, über die sie frei verfügen kann und die nach ihrem Ableben den Kindern aus dieser Ehe und in Ermangelung von solchen an ihn zurückfallen soll. Diese Verschreibung wird zur Sicherheit für seine Gemahlin auch von seiner Mutter Fr. Christiane Louise, verw. G. zu Orttenburg des älteren Geschlechts, geborene Rheingräfin zum Stein, G. zu Salm, und von seinem Onkel, Hr. Johann Rudolph, G. zu Orttenburg des älteren Geschlechts, k.k. Obrist-Lieutenant, unterfertigt.; S 1: Ausst., S 2: Mutter, S 3: Onkel.; US: Ausst. und Beistände.
Grafschaft Ortenburg Urkunden 3368
Ortenburg Archiv Urkunden 2995 (1700 XI 1)
Zusatzklassifikation: O
Grafschaft Ortenburg Urkunden
Grafschaft Ortenburg Urkunden >> 1701-1800
1799 November 1
Pap.
Urkunden
ger
Überlieferung: Konzept
Ausstellungsort: Schloss Alt-Ortenburg
Originaldatierung: Geschehen Alt-Orttenburg den 1sten monathstag november.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1799
Monat: 11
Tag: 1
Ausstellungsort: Schloss Alt-Ortenburg
Originaldatierung: Geschehen Alt-Orttenburg den 1sten monathstag november.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1799
Monat: 11
Tag: 1
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
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- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
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