Die Schwäger Konrad Jäck und Stefan Wolfartshofer, Burger zu Ravensburg, haben von Anna Humpis, Witwe des Hieronymus Humpis, ein gemeinschaftliches Haus mit Hofstatt samt zwei Gärten und einem Stadel am St. Michaels Berg gekauft. Das Anwesen liegt zwischen den Gärten der Mutter und Schwestern. Gärten und Stadel grenzen hinten an den Garten der Stadt Ravensburg. Sie teilen das Anwesen wie folgt: das obere Teil des Hauses gegen die Schwestern erhält Konrad Jäck, das andere Teil gegen Jakob Federlin Stefan Wolfartshofer. Jäck erhält auch den Obergarten gegen die Schwestern vom Mäuerlein aufwärts zur Hälfte. Die andere Hälfte bis an das Mäuerlein bekommt Wolfartshofer. Das Mäuerlein müssen sie auf gemeinschaftliche Kosten unterhalten. Die in Wolfartshofers Haus befindliche Säge darf Jäck mitbenutzen, muß aber zur Reparatur beitragen. Wolfartshofer bekommt auch den vorderen Schopf bei der Einfahrt sowie das Häuslein neben dem oberen heimlichen Gemach. Beide können das Tor benutzen, müssen aber die Kosten der Reparatur an Tor und Schopfdach gemeinsam tragen. Gemeinschaftlich bleiben der andere Garten unter dem Mäuerlein und die beiden heimlichen Gemächer daselbst. Weitere Bestimmungen über Hühnerhäuslein, Sauställin, Mistlege u.a.
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Die Schwäger Konrad Jäck und Stefan Wolfartshofer, Burger zu Ravensburg, haben von Anna Humpis, Witwe des Hieronymus Humpis, ein gemeinschaftliches Haus mit Hofstatt samt zwei Gärten und einem Stadel am St. Michaels Berg gekauft. Das Anwesen liegt zwischen den Gärten der Mutter und Schwestern. Gärten und Stadel grenzen hinten an den Garten der Stadt Ravensburg. Sie teilen das Anwesen wie folgt: das obere Teil des Hauses gegen die Schwestern erhält Konrad Jäck, das andere Teil gegen Jakob Federlin Stefan Wolfartshofer. Jäck erhält auch den Obergarten gegen die Schwestern vom Mäuerlein aufwärts zur Hälfte. Die andere Hälfte bis an das Mäuerlein bekommt Wolfartshofer. Das Mäuerlein müssen sie auf gemeinschaftliche Kosten unterhalten. Die in Wolfartshofers Haus befindliche Säge darf Jäck mitbenutzen, muß aber zur Reparatur beitragen. Wolfartshofer bekommt auch den vorderen Schopf bei der Einfahrt sowie das Häuslein neben dem oberen heimlichen Gemach. Beide können das Tor benutzen, müssen aber die Kosten der Reparatur an Tor und Schopfdach gemeinsam tragen. Gemeinschaftlich bleiben der andere Garten unter dem Mäuerlein und die beiden heimlichen Gemächer daselbst. Weitere Bestimmungen über Hühnerhäuslein, Sauställin, Mistlege u.a.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I U 1178
B 522 II U 1082
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I >> Urkunden
1550 März 3 (den dritten monatstag Martii)
28,5 x 36,3 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Konrad Jäck, Bürger zu Ravensburg
Empfänger: Stefan Wolfartshofer, Bürger daselbst
Siegler: Hans Kolleffel, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest
Empfänger: Stefan Wolfartshofer, Bürger daselbst
Siegler: Hans Kolleffel, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. = Rest
Federlin, Jakob
Humpis von Waltrams, Anna
Humpis von Waltrams, Hieronymus
Jäck, Konrad
Kolleffel, Johann; Stadtammann
Wolfartshofer, Stefan
Ravensburg RV
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Klause St. Michael, Mutter und Schwestern
Ravensburg RV; St. Michaelsberg
Ravensburg RV; Stadtammann
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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21.11.2025, 3:23 PM CET
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- Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden I (Archival holding)
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