Deutsches Institut für Fernstudien (DIFF) (1967-1983)
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Tektonik
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> H Körperschaften, Gesellschaften, Vereine >> Ha Einrichtungen in Verbindung mit der Universität
Tektonikbeschreibung: Gegründet 1967 von der Stiftung Volkswagenwerk mit dem Land Baden-Württemberg und der Universität als privatrechtliche Stiftung, mit dem Ziel, Möglichkeiten des Fernstudiums mit Schwerpunkt auf dem Gebiet der Lehrerfort- und -weiterbildung zu untersuchen und zu schaffen. Organe der Stiftung sind Verwaltungsausschuss, Kuratorium und Direktor, Organe des Instituts der Direktor und das Wissenschaftliche Kollegium, dem die Leiter der Arbeitsbereiche angehören. Aufgrund einer Empfehlung des Wissenschaftsrates und durch Beschluss seiner Gremien wurde das Institut mit Ablauf des Jahres 2000 geschlossen. Eine Nachfolgeeinrichtung ist das 2001 gegründete Institut für Wissensmedien (IWM).
Für die Erarbeitung eines Fernstudienganges Arbeitslehre wurde 1967 eine Arbeitsstelle Arbeitslehre Berlin eingerichtet, die 1973 nach Münster verlegt wurde. Zeitweilig arbeitete auch eine Arbeitsstelle in Frankfurt a. Main an dem Projekt mit.
Überlieferung, Aktenführung: Vom Universitätsarchiv wurden lediglich Unterlagen der Arbeitsstelle Münster übernommen. Nach der Auflösung des DIFF ist es dagegen nicht mehr zu Übernahmen durch das Universitätsarchiv gekommen.
Provenienzbestände im Universitätsarchiv:
UAT 539 Deutsches Institut für Fernstudien (DIFF), Arbeitsstelle Münster 1967-1983
UAT 796 Deutsches Institut für Fernstudienforschung (DIFF), Sammlung Lothar Letsche 1951-2011
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 117E Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (III): Deutsches Institut für Fernstudien (7 Nrn, 1967-1970).
UAT 596 Zentrale Verwaltung, Hauptregistratur (III): Deutsches Institut für Fernstudien (32 Nrn, 1970-1981).
UAT 596a Zentrale Verwaltung, Hauptregistratur (V): Deutsches Institut für Fernstudien (11 Nrn, 1982-1991).
Für die Erarbeitung eines Fernstudienganges Arbeitslehre wurde 1967 eine Arbeitsstelle Arbeitslehre Berlin eingerichtet, die 1973 nach Münster verlegt wurde. Zeitweilig arbeitete auch eine Arbeitsstelle in Frankfurt a. Main an dem Projekt mit.
Überlieferung, Aktenführung: Vom Universitätsarchiv wurden lediglich Unterlagen der Arbeitsstelle Münster übernommen. Nach der Auflösung des DIFF ist es dagegen nicht mehr zu Übernahmen durch das Universitätsarchiv gekommen.
Provenienzbestände im Universitätsarchiv:
UAT 539 Deutsches Institut für Fernstudien (DIFF), Arbeitsstelle Münster 1967-1983
UAT 796 Deutsches Institut für Fernstudienforschung (DIFF), Sammlung Lothar Letsche 1951-2011
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 117E Akademisches Rektoramt, Hauptregistratur (III): Deutsches Institut für Fernstudien (7 Nrn, 1967-1970).
UAT 596 Zentrale Verwaltung, Hauptregistratur (III): Deutsches Institut für Fernstudien (32 Nrn, 1970-1981).
UAT 596a Zentrale Verwaltung, Hauptregistratur (V): Deutsches Institut für Fernstudien (11 Nrn, 1982-1991).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ