Helewig, Witwe Hartwigs v. d. Werder, verkauft wiederkäuflich an
Dethmar Becker, Kanonicus zu st. Blasii in Braunschweig, für 150 Rh. Gl. den
1/2 Zehnten zu Rottorf im Gerichte Königslutter, den der verstorb. Heinrich
v. Veltheim, Günzels Sohn, 1493 an den verst. Cord v. d. Asseburg und dessen
Gemahlin Elisabeth, ihre Schwester, wiederkäuflich für 150 Rh. Gl. verkauft
hatte und der ihr durch Erbfall zugefallen war, und verspricht bis Pfingsten
Willebriefe des Erzbischofs von Magdeburg, zugleich als Vormundes ihrer und
H.'s v. d. Werder Kinder, auch Alverichs von Bodendyk, ihres und Ludolfs
Sohnes, und der Brüder Otrave und Achim v. Veltheim zu liefern. Na der
gebort Cristi unses heren 1502 an sunte Ciriaci des hilligen martelers daghe
in der vasten (16. März). Siegel der Ausstellerin und ihres Schwagers Hüner
v. Sambleben an Pergament.