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Lehenbrief der verordneten Statthalter Hartmanns [Burggraf von Kirchberg], Abt von Fulda, Dechant Philipp Schenck zu Schweinsberg und Probst Melchior Kuchenmeisters für Friedrich von Thüngen über ein Burggut in Bad Brückenau
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Lehenbrief der verordneten Statthalter Hartmanns [Burggraf von Kirchberg], Abt von Fulda, Dechant Philipp Schenck zu Schweinsberg und Probst Melchior Kuchenmeisters für Friedrich von Thüngen über ein Burggut in Bad Brückenau
Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 19 Familien T >> 19.6 von Thüngen
1521 April 15
Ausfertigung, Pergament, anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der geben ist auff montag nach dem sonntag misericordia domini und Christi geburt funffczehenhundert und ein und czwenczigk iare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die verordneten Statthalter Hartmanns [Burggraf von Kirchberg], Abt von Fulda, Dechant Philipp Schenck zu Schweinsberg und Probst Melchior Küchenmeisters (Kuchemeister) belehnen Friedrich von Thüngen mit einem Burggut in Bad Brückenau (Bruchenawe) [Gem. im Landkr. Bad Kissingen]. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.