Hans Brendli, Stadtammann in Markdorf, beurkundet Urteil des Gerichts in Sachen Hans von Königsegg gegen Jos Humpis, vormals Bürgermeister in Ravensburg, und Konrad Geldrich, Bürger daselbst, in Streit um den Zehnten in einem Weingarten der Frauen von Gutenzell und Heppach (Besitz des Klosters Baindt in Hepbach?) an Wanger Halden genannt "in der Tell (Rückvermerk: Töll)". Anrainer sind Hans Bicklin, Ülin Henssel und die genannten Frauen. Das Urteil ergeht dahin, daß der von Humpis und Geßler geführte Beweis der bessere ist und ihnen daher der Zehnt zusteht.
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Hans Brendli, Stadtammann in Markdorf, beurkundet Urteil des Gerichts in Sachen Hans von Königsegg gegen Jos Humpis, vormals Bürgermeister in Ravensburg, und Konrad Geldrich, Bürger daselbst, in Streit um den Zehnten in einem Weingarten der Frauen von Gutenzell und Heppach (Besitz des Klosters Baindt in Hepbach?) an Wanger Halden genannt "in der Tell (Rückvermerk: Töll)". Anrainer sind Hans Bicklin, Ülin Henssel und die genannten Frauen. Das Urteil ergeht dahin, daß der von Humpis und Geßler geführte Beweis der bessere ist und ihnen daher der Zehnt zusteht.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 601
GLAK 7/699
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1442 Dezember 14 (uff fritag nächst vor sant Thomas tag des hailigen zwölf botten)
23,9 x 34,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Brendli, Stadtammann in Markdorf
Empfänger: Jos Humpis, vormals Bürgermeister in Ravensburg, und Konrad Geldrich, Bürger daselbst
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Jos Humpis, vormals Bürgermeister in Ravensburg, und Konrad Geldrich, Bürger daselbst
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Bicklin, Hans
Brendlin, Hans; Stadtammann
Geldrich, Konrad
Henssel, Ülin
Humpis, Jos; Bürgermeister
Königsegg-Aulendorf, Hans von
Baindt RV; Frauenkloster
Gutenzell : Gutenzell-Hürbel BC; Kloster
Hepbach : Riedheim, Markdorf FN
Heppach = Hepbach : Riedheim, Markdorf FN
Markdorf FN; Flurstücke
Markdorf FN; Gericht
Markdorf FN; Stadtammann
Markdorf FN; Zehnt
Ravensburg RV; Einwohner
Wangen : Markdorf FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ
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