Graf Anton von Montfort beurkundet, daß ihn Georg Büchelmayer, Landamtmann, Georg Fügl von Reute [Meckenbeuren, FN] und Melchior Jung von Biggenmoos [Tettnang, FN], Amtsgeschworene des Landwaibelamtes, gebeten haben, als Rückbürge für eine Summe von 2000 Gulden einzustehen, die sie vom Frauenkloster Zoffingen in Konstanz nur unter dieser Bedingung geliehen bekommen. Diese Summe wird aber nur ausbezahlt, wenn Graf Anton sich auch für die dem Amtmann der Herrschaft Argen bereits geliehenen 4000 Gulden verbürgt. Graf Anton erklärt sich auch hiermit einverstanden.
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Graf Anton von Montfort beurkundet, daß ihn Georg Büchelmayer, Landamtmann, Georg Fügl von Reute [Meckenbeuren, FN] und Melchior Jung von Biggenmoos [Tettnang, FN], Amtsgeschworene des Landwaibelamtes, gebeten haben, als Rückbürge für eine Summe von 2000 Gulden einzustehen, die sie vom Frauenkloster Zoffingen in Konstanz nur unter dieser Bedingung geliehen bekommen. Diese Summe wird aber nur ausbezahlt, wenn Graf Anton sich auch für die dem Amtmann der Herrschaft Argen bereits geliehenen 4000 Gulden verbürgt. Graf Anton erklärt sich auch hiermit einverstanden.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 II U 256
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 123 II Montfort-Tettnang, Grafschaft
Montfort-Tettnang, Grafschaft >> 1. Urkunden >> 1.2 Montfortsche Schulden
1711 April 29
24 x 39 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. abg.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. abg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ