Schreiben von Ernst Bayreuther an seine Eltern in Minden
Vollständigen Titel anzeigenKommunalarchiv Minden - Archiv der Stadt Minden und des Kreises Minden-Lübbecke
Objekt beim Datenpartner
Stadt Minden WN 37 Nachlass Ernst Bayreuther, Nr. 1
Stadt Minden WN 37 Nachlass Ernst Bayreuther Nachlass Ernst Bayreuther
Nachlass Ernst Bayreuther
1935
Enthält: u.a.: Berlin, Sonnabend: ‚arische‘ Abstammung; Stürmerkästen; Mädchen vom Moorhof [Uraufführung Deutschland 30.10.1935]; Juden; Cellist Cassado [1935-1940 in Berlin]; "Mittwoch": (RAD) teils nach Nürnberg; nach Plan für Anmeldung (an der Kunsthochschule in Berlin); Heide beginnt zu blühen; bald Berlin; Dank für Äpfel; vermutlich nicht nach Nürnberg, evtl. nach Oppenwehe oder Petershagen; Heide blüht; Reise nach Norderney gemacht; "Montag": in Bremen: Kunsthalle, Ausstellung für Olympische Spiele 1936; Böttcherstraße; in Worpswede zum Töpfern; Eiffeler hat angeblich keine Führungsqualität; 22.10.1935, Berlin-Schöneberg: erster Tag an der Kunsterzieherschule; vor 1.11.[1935]: Bitte um Zusendung von Lexika; undat.: Bitte um Zusendung der Trompete; 2.11.1935: Berlin; 1. SA-Dienst, Spielmannszug in Zivil; Propagandamarsch; 9.11.1935: Sport-Semester; SA-Mantel nötig; SA-Sportabzeichen zu absolvieren; 24.11.1935: Spielzeugausstellung; 7.12.1935: Sammlung WHW; Goebbels in Berlin am Hotel Adlon gesehen, mit Skizzenbuch ganz nah dabei; Göring sammelt; Wochenschau; Grammophon u. 60 Platten
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:53 MEZ
Kommunalarchiv Minden - Archiv der Stadt Minden und des Kreises Minden-Lübbecke
Objekt beim Datenpartner