Propst Nikolaus Frankonis, Äbtissin Kunigunde von Mauna (Muenen), Priorin Elisabeth von Kobershain (Kabirshayn) und der Konvent des Zisterzienserinnenklosters Sornzig (sanctimonialium in Surnx ordinis Cysterciensis) verkaufen wegen des eingetretenen Mangels, insbesondere wegen des Fehlens von Gerste für die Sommersaat (maxime ob seminum estiualium precipue ordei carentia), dem Meißener Domherren und Archidiakon von Nisan (Nysicensi), Heinrich, sowie dem Regularkanoniker [zu St. Afra in Meißen] und Pfarrer in Lommatzsch (Lommacz), Frenzelin, Gebrüdern von Schleinitz (Slinicz), den dem Kloster zustehenden Zehnt von je neun Scheffel (modios) Roggen (siliginis) und Hafer (avene) nach Oschatzer Maß (mensure in Ozzecz) auf dem Vorwerk der oben genannten Brüder in Reppen (de allodio eorum in Reppyn) für drei Schock breiter Groschen, die bereits bezahlt sind, auf Lebenszeit. Nach dem Tod beider Brüder soll der Zehnt an das Kloster zurückfallen. - Siegel der Konvents angekündigt.

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Sächsisches Staatsarchiv
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