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Revers der Ganerben des Schlosses Staden bezüglich der Belehnung mit dem Schloss und der Stadt Staden durch Johann [von Merlau], Abt von Fulda
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Urk. 76 Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b]
Fulda, Lehenreverse [ehemals: Urkunden R I b] >> 18 Familien S >> 18.67 Stadt Staden
1405 Februar 18
Ausfertigung, Pergament, 19 anhängende Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini millesimo quadringentesimo quinto feria quarta proxima post diem sancti Valentini martiris
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Ganerben des Schlosses Staden bestätigten die Belehnung mit dem Schloss und der Stadt Staden [Gem. Florstadt, Wetteraukrs.] samt dem dortigen Gericht und weiteren Zugehörungen durch Johann [von Merlau], Abt von Fulda. Lehenbrief inseriert. Siegelankündigung.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Johann von Isenburg, Johann von Stockheim der Ältere (Stogheim deme alden), Eberhard Wais von Fauerbach (Weisen von Furbach), Hermann von Karben (Carben), Konrad von Cleen, Eitel Wais von Fauerbach (Weisen von Furbach), Eberhard Löw von Steinfurth (Lewe von Steinfurd), Gilbrecht Wais von Fauerbach (Weisen von Furbach), Johann von Stockheim der Jüngere (Stogheim demr jongern), Mengoz von Düdelsheim der Ältere (Mengosz von Dudelusch dem alden), Heinrich von Cleen, Hermann Wais von Fauerbach (Weisen von Furbach), Epchin von Cleen, Heinrich von Buches (Bueches), Ludwig Wais von Fauerbach (Weisen von Furbach), Hartmut von Buches der Jüngere (Bueches deme jongern), Werner von Stockheim (Stogheim), Heinrich Friedrich von Ursel
Revers bietet kein eigenes Datum, sondern verweist auf dasjenige des Inserts.
Vgl. auch Schannat, Client. Fuld. Nr. 155
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.