Familie und Firma Coppel / Geisenheimer
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Na 046 - 011
Na 046 Sammlung zur Geschichte der Juden in Solingen
Sammlung zur Geschichte der Juden in Solingen
19. - 20. Jh
Enthält: Kopien aus den Unterlagen von Klaus-Michael Fingerle, Schrämelstr. 10, München (Nachfahre der Linie Seligmann) (Sept. 1998): Einiges aus den Nachforschungen, die Julius Günther in den 1930er Jahren im Auftrag von Alexander Coppel durchgeführt hat (Herkunft der Waag aus Franfurt/M?: Maschschr. Auszüge aus Alexander Dietz: Stammbuch der Frankfurter Juden. Auszüge aus dem Annotationsbuch eines Scherenfabrikanten 1793-1837 (S. Heimat 1928 S. 21) Gedrucktes Gedicht von M. Simons zur goldenen Hochzeit von Alexander unnd Elise C. am 5.7.1871 Dr. Alexander Coppel: Antheilschein an der mit der Bank für Handel u. Industrie in Darmstadt abgeschlossenen Anleihe von 10 Mill. Thalern 1869; Casino-Gesellschaft Sol. 1913 u. 1920; Darlehn-Scheine für Tennis-Verein Solingen e.V. 1928 (jeweils nur einen von mehreren Scheinen kopiert) Unterlagen zur Verleihung von Verdienstkreuzen und Ehrenzeichen (u.a. Rotes Kreuz) (nicht alles kopiert) Abschriften aus Zeitungen: Im Juni 1932 streiken die Arbeiter der Fa. Coppel auf Initiative des Betriebsrats für ½ Std. aus Protest gegen Schießerei von SA-Leuten, bei der 4 Arbeiter verletzt wurden. Fa. Coppel geht gerichtlich gegen den Betriebsrat vor. (Juni-Aug. 1932) Erklärung von NSBO_Mitgliedern für die Fa. Coppel und Bitte um deren Berücksichtigung bei staatl. Waffenaufträgen (Juni 1933) Schreiben der Fa A.C. an NSBO, Ortsgr. Hilden v. 7.8.1933: Einführung des deutschen Grußes durch Erheben des rechten Armes An Betriebs-Vertretung der Fa A.C. vom 10.8.1933: Alex. Coppel beteiligt sich an Kosten der NSBO-Fahne. Es „soll der gemeinsame hohe nationale Geist zum Ausdruck kommen.“ IHK bescheinigt der Familie am 4.5.1933 nationale und soziale Gesinnung Briefe von Alex. Coppel an seine Schwester Johanna, seine Nichte Thea u. deren Tochter Inge (1936-1942) Bericht über Begleitung Alexander Coppels auf dem Transport und auf dem Sterbebett durch eine Düsseldorferin [Wilhelmina (Wilma) Leven] Rede des Dr. Kurt Alexander, Berlin, zum Tode seines Onkels Siegmund Seligmanns, 16.10.1925 Geburtstagsbrief Siegmund Seligmanns an seine Frau Johanne v. 8.9.1921 Dank Hindenburgs an Johanne Seligmann für Bücherspende 3.3.1916
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:29 MEZ