Korrespondenz des Vorstandes
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B Rep. 235-03 Nr. 156
B Rep. 235-03 Nr. 156/1-77
B Rep. 235-03 Allgemeiner Deutscher Lehrerinnen-Verein (ADLV)
B Rep. 235-03 Allgemeiner Deutscher Lehrerinnen-Verein (ADLV) >> 01. Organisationsakten >> 01.03. Rundschreiben
1916 - 1917
Enthält: Rundschreiben an den Vorstand des ADLV vom 31.01.1916, 09.02.1916, 29.02.1916, 03.04.1916 und 15.07.1916 zum Tod von Marie Loeper-Housselle am 25.01.1916: Trauerfeier und Gedenken des ADLV (Broschüre, Gedenkstein), auch Schriftwechsel dazu (156/1-13, 23) sowie Rede von Helene Lange zur Einweihung des Gedenksteins und zum Andenken an Marie Loeper-Housselle (156/61-62), im April und Juli auch Ankündigung der Übersiedlung nach Hamburg zum 1. Oktober bzw. 1. September, Adresse Hamburg 39, Scheffelstraße 30.- Ort der nächsten Generalversammlung 1917, Einladung der Württembergischen Lehrerinnenvereins nach Stuttugart (156/14) sowie Rundschreiben an den Vorstand vom 20.09.1916 mit der Mitteilung, dass "Stuttgart seine Einladung zurückgezogen hat", da keine Räume zu finden waren und nun neue Vorschläge gesucht werden (156/33) und vom 14.10.1916, wonach die "Abhaltung einer Generalversammlung sowohl in Baden als auch in Bayern so gut wie ausgeschlossen erscheint", allerdings ist vereinbart, dass in Kriegszeiten keine Versammlung abgehalten wird (156/39).- Unterstützung für die Lehrerinnenvereine in Ostpreußen (156/15-16, 18-22).- Tageszeitung für Frauen (156/17).- Schriftwechsel mit dem Frauenausschuss des Deutschen Vereins für das höhere Mädchenschulwesen über Frauenschule und weibliches Dienstjahr sowie Leitsätze (als Eingabe an den Minister) einer Sitzung am 15./16.10.1916 in Hannover dazu (156/24-31, 35-37, 40-51, 54-56).- Interne Vereinsangelegenheiten wie u.a. Vereinsbeitritte und Anfrage des Grünberger Lehrerinnenvereins (E. Donath) betreffend Pension oder einmalige Entschädigung von Lehrerinnen, die bei Verheiratung aus dem Amt ausscheiden (156/32, 34, 38, 64-65).- Schriftwechsel mit Wilhelmine Lohmann vom Deutschen Verein abstinenter Lehrerinnen betreffend Gründung einer Sektion für alkoholfreie Jugenderziehung im ADLV (156/52-53).- Helene Lange, Die Dienstpflicht der Frau. Leitsätze. Sonderdruck aus: Die deutsche Schule und die deutsche Zukunft. Beiträge zur Entwicklung des Unterrichtswesens. Gesammelt und herausgegeben von Jakob Wychgram, Leipzig 1916, S. 209-212 (156/57).- Schulpolitisches Programm des ADLV, erster Entwurf (156/58-60).- Treuegelöbnis zu Kaiser und Vaterland im Schreiben An die Zweigvereine und Mitglieder des ADLV vom 15.01.1917 (156/63).- Rundschreiben an die Zweigvereine (und auch zur Veröffentlichung in der "Lehrerin") und an den Vorstand des ADLV vom 02.04.1917 betreffend Vertagung der Generalversammlung 1917, mit Entwurf einer Veröffentlichung der Musiklehrerinnen (156/66-68).- Erbschaftsangelegenheit Margarete Buresch, Hannover: Mitteilungen an den Vorstand des ADLV vom 02.05.1917, 08. und 24.10.1917 sowie 26.11.1917 zur Eintragung des ADLV als e.V. ins Vereinsregister und Abhaltung der dafür notwendigen a.o. Versammlungen am 08. Dezember 1917 in Berlin (156/69-72).- Petition des ADLV die weibliche Leitung betreffend (gegen die Petition des Bundes zur Bekämpfung der Frauenemanzipation gerichtet) vom 28.11.1917 (156/73).- Anfrage von Gertrud Bäumer bei Alice Salomon betreffend Forderung eines "Arbeitsamtes in den Marken" nach Vermittlung von Lehrkräften des Wohlfahrtsverbandes in Stellungen des ADLV sowie Antwortschreiben von Helene Lange an Annie Schrabach, je 16.12.1917 sowie Rundschreiben an den Vorstand vom gleichen Tag und undatierte Mitteilung über die Beteiligung des ADLV an der Kriegsfürsorge (156/74-77).
Archivale
Microfilm/-fiche: MF-Nr. 2025-2027
Bemerkung: In 156/67 im 1. Absatz mittig ist ein zweites Blatt zum Rundschreiben erwähnt ("Wie die geschäftlichen Angelegenheiten zu regeln wären, ist auf dem zweiten Blatt mitgeteilt.") - es fehlt aber auch schon auf auf MF 2027.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:14 MEZ
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