Ludwig Graf von Arnsberg (Arnes-) bekundet, Hermann gen. Wale, Bürger zu Soest (Suosaciensis), habe seine bei Ostönnen (Ostuonen) gelegene Mühle, die er wie sein Vater Winand von ihm zu Lehen trug, mit allem Zubehör der Kirche der Schwestern von Oelinghausen (Volinchuosen) für sein Seelenheil übertragen. In der Hoffnung auf göttlichen Lohn und wegen der Freundschaft zum Kloster überträgt nun der Graf das ihm zustehende Eigentumsrecht an der Mühle mit Zustimmung seiner Söhne und der Erben dem Kloster Oelinghausen zu dauerndem Besitz. Siegelankündigung des Grafen. Gegeben in Soest (Suosato) im Haus des Dethmar gen. Maken, Kanoniker zu Soest, 1302 Okt. 21 (in festo Undecim Milium Virginum). Zeugen: Dietrich, Scholaster zu Soest, Dethmar gen. Make und Werner von Luonen, beide Kanoniker zu Soest, Heinrich gen. Videlere, Priester, sowie Edelherr Godefrid von Rüdenberg (Ruodenbercg), Heinrich gen. Vogt (Advocatus) von Elspe (Elsepe) und Herbord von Helden (Heldene), alles Ritter, und Albert gen. Palsode, Gerwin von Luonen, beide Bürgermeister in Soest, Robert gen. Fernere, die Brüder Ludwig und Johannes gen. von Sümmern (de Suonhere), Dietrich gen. Capelle und Bruno Make, Bürger zu Soest, und Dietrich von Affeln (de Afflen), Rutger von Mellen, Adolf von Lembike, Thelemann gen. Bentkam und Conrad gen. Tuone.