Es wird bekundet: Zwischen Priorin und Konvent des Gotteshauses Kirchberg, Statthaltern und Amtleuten der Herrschaft Hohenberg zu Rottenburg am Neckar als verordneten Superintendenten dieses Gotteshauses einerseits sowie Schultheiß, Bürgermeister, Gericht und Gemeinde des Marktfleckens Empfingen und Johann Baldung von Löwen und Othmar Metzger, gräflich hohenzollerischen Oberamtleuten zu Haigerloch, andererseits war Streit über Zins und Zehnten von Gütern entstanden, die zwischen Emfpingen und dem Hof des Klosters Kirchberg, "Weyherhof" genannt, auf dem Hungerbihl gelegen waren. Martin Baur, Schultheiß zu Felldorf, Obmann, Thomas Nagelin, Vogt, und Konrad Weßner, des Gerichts zu Veringen ...[Loch]... und Kaspar Vischer, Bürger zu Ahldorf haben als von beiden Parteien gewählte Schiedsleute ein Lagerbuch des Gotteshauses Kirchberg und einen Extrakt der Kellerei Sulz eingesehen und den Streit beigelegt, indem sie die Grenzen aussteinten. Flurnamen: Seetal, Hungerbihl. Für Kirchberg versprechen Magnus Raffler und Eliseus Zwey, beide Schaffner zu Kirchberg und Horb, und für Empfingen Georg Walther und Martin Katz, beide Bürgermeister, den Vertrag zu halten

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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