Haydn-Institut
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UAT 872/15
UAT 872/ Walter Gerstenberg (1904-1988), Nachlass
Walter Gerstenberg (1904-1988), Nachlass >> Provenienz Walter Gerstenberg >> Institutionen / Veröffentlichungen / Herausgeberschaften
(1962) 1965-1987
Enthält: v.a. Einladungen zur Mitgliederversammlung; Jahresberichte; Satzung 1962
Akte
Beschreibung des Ordnerinhalts durch Susanne Gerstenberg: Haydn-Institut Der Ordner beginnt mit der Einladung Friedrich Blumes (1893 - 1975), ”Vorsitzer des Joseph Haydn-Instituts E.V., Köln” an W.G. und Carl-Gabriel Stellan Mörner Mitglieder des Haydn-Instituts zu werden. Schlüchtern, ohne Datum. Den Beschluss hat der Vorstand gefasst, der seit der Gründung des Haydn-Instituts 1955 unverändert in seiner Zusammensetzung mit 12 Mitgliedern war (Brief 11.12.1965). Ein Beschluss, ”um der unvermeidlichen Überalterung des Haydn-Instituts zu begegegnen”. C-G Stellan Mörner (1915 - 1977), Stockholm war u.a. Musikforscher mit Arbeiten über den Komponisten Johan Wikmanson (1753-1800). Wikmanson stand durch seine Quartettkompositionen Joseph Haydn nahe. Über C-G Stellan Mörner (nur auf schwedisch): https://sok.riksarkivet.se/sbl/Presentation.aspx?id=8742 Der Einladung sind die Satzungen des Instituts von 1962 und 1965 zugefügt. Friedrich Blume an W.G. - heißt W.G. als Mitglied im Namen des Vorstands willkommen. Schlüchtern, 14.12.1965. Wie aus dem Schriftverkehr hervorgeht, nimmt W.G. - wenn möglich - an den jährlichen Mitgliederversammlungen teil. Behält durchgehend ein waches Interesse. Die Berichte des wissenschaftlichen Leiters (G.Feder) sind eingefügt. Georg Feder 1957 - 1992 wissenschaftlicher Leiter des Haydn-Instituts und Herausgeber der Gesamtausgabe der Werke Joseph Haydns (JHW), seit 1965 auch Leiter der von ihm ins Leben gerufenen Haydn-Studien. Friedrich Blume, ”Vorsitzer”, teilt den 12 Vorstandsmitgliedern - ”je gesondert” - Satzungsänderungen für die wissenschaftliche Forschung mit, die das Bundesministerium (welches??) für die Gewährung weiterer Bundeszuschüsse fordert. Schlüchtern, 22. August 1966. W.G. lädt Georg Feder (1927 - 2006) zum Vortrag am 16. November 1967 nach Tübingen ein: ”Aus der Arbeit des Haydn-Instituts”. W.G. an G.Feder, (erneute?) Einladung zum Vortrag nach Tübingen: ”Die neue Haydn-Ausgabe. Aus der Arbeit des Haydn-Institutes”. 9.I.1968 Georg Feder an W.G. Dank für ”Tübingen”. Sendet W.G. leihweise ”mein Exemplar des Schubert-Breviers”. Köln, 18.1.1968. Bericht des wissenschaftlichen Leiters - 9. Mai 1967 - 11. Juni 1968 (mit Ergänzungen bis zum 25. Sept.1968). Feder, handschriftlich: Herrn Prof.Dr.Gerstenberg mit freundlichem Gruß. W.G. an G. Feder. Hat Feders Vortrag in Leipzig verpasst (?). 24. II.1969 W.G. an Feder. Charles Gounaud (1818 - 1893) + Georg Feder?! ”Ihr Aufsatz hat mir viel Vergnügen gemacht”. Friedrich Blume an W.G. Stiftung Volkswagenwerk bewilligt zwei Jahre lang Zuschüsse. 15.3.1971. W.G. an G. Feder: Zusage zum Kolloquium an (Anfang Februar 1975), ”Haydns Kunst in seinen Streichquartetten”. Teilt Thema seines Referats demnächst mit: ”Dauer 3000 Sekunden”. Tübingen, 21.X.1974. Karl Gustav Fellerer (1902 - 1984), nach Friedrich Blume seit 1977 Vorsitzender des J.Haydn-Insituts, an W.G. sehr persönlich über die brisante finanzielle Lage des Instituts. ”Ich suche z.Zt. Menschenhandel zu treiben und teilweise Personalvermietungen für dieses Jahr zu erreichen, um nicht offiziell pleite erklären zu müssen.” Tagungsprogramm? (Dr. Fellinger). Senn-Gruppe? ”z.Zt. können Sie froh sein, dass Sie mit Schubert nichts mit dem Bund zu tun haben”. Köln, 3.5.1976. W.G. Absage an K.G. Fellerer, keine Teilnahme an der Mitgliederversammlung am 5. Mai 1977 mit Symposium ”Aufführungspraxis zur Zeit der Wiener Klassik”: Kein W.G- Kurzreferat, 20 Min., ”Tempo”! Fellerer schlägt Walther Dürr als Ersatz vor. W.G. nimmt an keiner weiteren Mitgliederversammlung mehr teil. Letzter Brief W.G.s an Klaus Wolfgang Niemöller (1929 - 2024), nach Fellerer Vorsitzender des Haydn-Instituts, 1977 - 2006: Mit Bedauern: Keine Teilnahme an der Jahresversammlung. Lässt besonders Feder und Bente grüßen. ”Ihnen selbst und der Haydn-GA viele gute Wünsche”. Tübingen, 14.V.1986. Bente = Martin Bente (geb. 1936), W.G.-Schüler, Mitarbeiter am G.Henle Verlag, Herausgeber der Werke Joseph Haydns. Der Ordner ”Haydn-Institut” endet mit: Georg Feder an die Mitglieder und Kuratoriumsmitglieder: Der 27. Jahresbericht, ”Aufstellung über den Stand und die Zukunftsaufgaben der Haydn-Gesamtausgabe” vom 29. April 1987.
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This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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17.12.2025, 9:41 AM CET
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