Pfalzgraf Heinrich II. von Laach stiftet zu seinem Seelenheil und wegen seiner Kinderlosigkeit die Abtei (monster) Maria Laach unter dem Patrozinium der Gottesmutter Maria und des Heiligen Nikolaus mit Wissen und Hilfe seiner Ehefrau Adelheid und Einwilligung Erzbischof Egilberts von Trier und bestimmt sich selbst als Vogt. Nach seinem Tod soll ihm ein Dingvogt nachfolgen, dessen Befugnisse detailliert geregelt werden. Heinrich bestimmt die Kirche zu seiner Grablege und stattet sie mit folgenden Gütern mit summarisch aufgelisteten Zugehörungen aus: Kruft mit der Kirche, Bendorf (Bedendorff) und Heimbach (Heymbach), Bell, Rieden, Alken, Willenberg.
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Pfalzgraf Heinrich II. von Laach stiftet zu seinem Seelenheil und wegen seiner Kinderlosigkeit die Abtei (monster) Maria Laach unter dem Patrozinium der Gottesmutter Maria und des Heiligen Nikolaus mit Wissen und Hilfe seiner Ehefrau Adelheid und Einwilligung Erzbischof Egilberts von Trier und bestimmt sich selbst als Vogt. Nach seinem Tod soll ihm ein Dingvogt nachfolgen, dessen Befugnisse detailliert geregelt werden. Heinrich bestimmt die Kirche zu seiner Grablege und stattet sie mit folgenden Gütern mit summarisch aufgelisteten Zugehörungen aus: Kruft mit der Kirche, Bendorf (Bedendorff) und Heimbach (Heymbach), Bell, Rieden, Alken, Willenberg.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 1662, 335
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum I (Kurfürst Philipp von der Pfalz) >> Urkunden
1093
fol. 304r-305r
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: [ohne Ort]
Deutsche, gekürzte Übersetzung der unechten Stiftungsurkunde Heinrichs für Maria Laach, vgl. zu jener Schippers: Stiftungsurkunde, in Trierisches Archiv 15 (1909), S. 53-75. Kopfregest: "Wie pfaltzgrave Heinrich herr zu Laich das monster Laich gebuwet hat etc."
Weimar-Orlamünde, Adelheid von; ca. 1055-1100
Alken MYK
Bell MYK
Bendorf MYK
Heimbach : Heimbach-Weis, Neuwied NR
Kruft MYK
Rieden (Eifel) MYK
Willeberg = Krayer Hof bei Eich : Andernach MYK
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:16 MESZ
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