Peter von Scheuern, Bürger zu Weilburg, und seine Frau Eyle verkaufen Jakob Loßen, Bürger zu Gießen ('zu den Gyeßen'), dessen Frau Barbe und deren Erben oder dem, der mit deren Wissen und Willen Inhaber dieser Urkunde ist, für 13 Gulden und 11 Tournosen, die diese ihnen bezahlt haben, ihren Weingarten an der Straße, genannt der 'Keßeler', den sie mit Halm und Mund, wie zu Weilburg rechtsüblich, den Käufern überreicht haben vor Hengen Ducker, Wytgen und junge Hen, Schöffen zu Weilburg. - Philipp Conze und junge Hen, Schöffen daselbst, drücken ihr Siegel auf.
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Peter von Scheuern, Bürger zu Weilburg, und seine Frau Eyle verkaufen Jakob Loßen, Bürger zu Gießen ('zu den Gyeßen'), dessen Frau Barbe und deren Erben oder dem, der mit deren Wissen und Willen Inhaber dieser Urkunde ist, für 13 Gulden und 11 Tournosen, die diese ihnen bezahlt haben, ihren Weingarten an der Straße, genannt der 'Keßeler', den sie mit Halm und Mund, wie zu Weilburg rechtsüblich, den Käufern überreicht haben vor Hengen Ducker, Wytgen und junge Hen, Schöffen zu Weilburg. - Philipp Conze und junge Hen, Schöffen daselbst, drücken ihr Siegel auf.
88, U 156
88 Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren
Stift Weilburg, St. Walpurgis, Chorherren >> 1 Urkunden >> 1426-1450
1449 März 17
Ausfertigung, Papier, mit beiden aufgedrückten versehrten Siegeln, die im Siegelfeld einen Schild mit einer Hausmarke (undeutlich) zeigen. - Rückvermerk (15. Jh.): 'Item littera de vineto an der strassen, quod Peder van Schuren vendidit Jacob Loßen van den Gyssen, quod ipse dedit presencie'
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geschrieben und geg. off s(en)te Gerdruden dag 1449
Struck, St. Walpurgisstift Weilburg, Nr. 1355
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:06 MESZ