Gut Schelenburg - Urkunden (Bestand)
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NLA OS, Dep 38 a
Nds. Landesarchiv, Abt. Osnabrück (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Organisationen, Betriebe, Einrichtungen >> 2.4 Adels- und Gutsarchive
1343-1839
Geschichte des Bestandsbildners: Die Burg zu Schledehausen (Krs Osnabrück), ursprünglich Stammsitz einer gleichnamigen Familie, gelangte 1396 in den Besitz des bis dahin zu Rahden bei Minden ansässigen Geschlechts v. Schele. Zu dem Rittersitz – er hieß fortan "Schelenburg" – gehörten ausgedehnte Markenrechte sowie Jagd- und Fischereigerechtsame in den Ämtern Iburg, Grönenberg, Wittlage und Hunteburg und (bis 1648) das Patronatsrecht über die Kirche zu Schledehausen. Im 19. Jahrhundert stellte die Familie mit Georg und Eduard v. Schele zwei hannoversche Staatsminister. Durch seine Heirat mit der Erbin erwarb Georg v. Schele 1804 die v. Nehem'schen Güter Laer, Drantum, Bruchmühlen und den Grönenberger Burgmannshof Haus Wohnung (alle Krs Melle). Zwar wurden diese Besitzungen bereits 1818 wieder verkauft, doch gelangten in dieser Zeit nicht nur deren Registraturen, sondern auch Schriftgutbestände älterer Güter der Familien v. Nehem und v. Ledebur in das Schledehausener Archiv.
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde 1941 dem Standort Osnabrück des Niedersächsischen Landesarchivs als Depositum übergeben.
Findmittel: Dep 38 a
Zusatzinformationen: Zum Teil unverzeichnet
Bestandsgeschichte: Der Bestand wurde 1941 dem Standort Osnabrück des Niedersächsischen Landesarchivs als Depositum übergeben.
Findmittel: Dep 38 a
Zusatzinformationen: Zum Teil unverzeichnet
5 lfd. M. (ca. 700 Nummern)
Bestand
Literatur: v. Bruch, Rittersitze Osnabrück, Register. – Georg v. Schele, Geschichte des Geschlechts der Freiherrn v. Schele auf Schelenburg. 1. u. 2. Teil Hannover 1829, 3. Teil von Ludwig v. Schele, Schelenburg 1847. – ADB 30 und 53. – Hans-Joachim Behr, Georg v. Schele 1771-1844. (Osn. GQuF 18) Osn. 1973. – Wrede, Geschichtl. Ortsverzeichnis.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ