Abt Cunradus, Dechant Gerlacus, und der Konvent zu Fulda (Fuldensis) bekunden, sie hätten den Haupthof (curiam) "Dalahob" [vergl. die Anmerkung zu Nr. 55 und Anhang Nr. 18 und 19] mit den Haupthöfen (curtibus) Berlingsen (Berninchusen) [Ksp. Körbecke], Büecke (Budike) sowie dem Haupthof in Körbecke (Curbeke), der "Credteschehove" [vergl. Anm. 1 in Nr. 55] genannt wird, die der Graf von Arnsberg vom Kloster Fulda zu Lehen trug und auf die er verzichtet hatte, der Kirche in Oelinghausen (Vlinchusen) für dauernd überlassen, und zwar für den gleichen Zins, den der Graf von Arnsberg entrichtet hatte, nämlich für 6 Schillinge, die zu Michaelis zu zahlen sind, wobei die Boten des Klosters Fulda eine ehrenhafte Aufnahme genießen sollen. Siegelankündigung von Abt und Konvent zu Fulda sowie des Grafen von Arnsberg. Geschehen 1231 vor den Dignitäten (maioribus) des Klosters Fulda Gerlacus, Propst von St. Marien der Jungfrau, Bertold, Propst von St. Peter, Lodewicus, Kellner, Warcmundus, Cantor, Hinricus, Kämmerer, und den Ministerialen des Klosters Symon von Stitele, Gerlacus von Halefesten, Fredericus von Wardtenberg, Conrad Fuldensis.

Show full title
Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
Data provider's object view
Loading...