Die Stadt Neumarkt [Neumarkt i.d.OPf.] vidimiert auf Wunsch des Sigmund, Pflegers zu Tirschenreuth, und des Konrad Kelner, beide Konventbrüder des Klosters Waldsassen, eine von Jörg Trautenberger, Pfleger zu Neuhaus [Stadt Windischeschenbach, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], ausgestellte und gesiegelte Urkunde vom 3. Februar 1433, in der er die Verpfändung des Schlosses Neuenhaus an ihn reversiert und dem Kloster die Nutzung bei Gefahr zugesteht.
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Die Stadt Neumarkt [Neumarkt i.d.OPf.] vidimiert auf Wunsch des Sigmund, Pflegers zu Tirschenreuth, und des Konrad Kelner, beide Konventbrüder des Klosters Waldsassen, eine von Jörg Trautenberger, Pfleger zu Neuhaus [Stadt Windischeschenbach, Lkr. Neustadt a.d.Waldnaab], ausgestellte und gesiegelte Urkunde vom 3. Februar 1433, in der er die Verpfändung des Schlosses Neuenhaus an ihn reversiert und dem Kloster die Nutzung bei Gefahr zugesteht.
Kloster Waldsassen Urkunden 646
AS: BayHStA, GU Waldsassen 87.
Kloster Waldsassen Urkunden Fürstentum Obere Pfalz, Kloster Waldsassen Urkunden
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28. Januar 1435
Kloster Waldsassen Urkunden
Or., Perg., mit dreieckigem Stadtsiegel.
Urkunden
Besiegelung/Beglaubigung: S: Stadt Neumarkt
Ausstellungsort: Neumarkt
Ausstellungsort: Neumarkt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 12:06 MEZ
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