Grenzstreitigkeiten am Scheibelberg zwischen Bayern, Salzburg und Tirol. Enthält: Tirolisch-salzburg. Vertrag von 1606 (Abschr.) über die von Waidring aus durch eine Kumulativ-Augenscheinkommission mittels Marksteinsetzungen zwischen Scheibelberg und Steinplatte gesicherte Landesgrenze. Korrespondenz mit dem Landrichter zu Lofer über das nach Zerschlagung des weißmarmornen tirolisch- bayer. Grenzsteins (von 1555) auf Befehl Hzg. Maximilians vom Pfleger zu Traunstein, Pflegverwalter zu Marquartstein u.a. vorgenommene Zertrümmern des neuen rotmarmornen tirolisch-salzb. Grenzsteins auf dem Scheibelberg. Korrespondenz mit Ehzg. Maximilian von Österreich bzw. der Regg. Innsbruck und gemeinsame, erfolglose Proteste beim Herzog. Ablehnung von dessen Vorschlag der Setzung eines dreieckigen Grenzsteins. Weitere Korrespondenz mit Kfst. Maximilian und Ehzg. Leopold. Langjährige erfolglose Bitten der Gemeinde Unken um Hilfe gegen die Tiroler aus Waidring, die ihr Vieh über der Grenze auf Almen der Unkener weideten und dort Kaser errichteten. Liste aller bayer.-salzb. Grenzstreitigkeiten am Scheibelberg.

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Bayerisches Hauptstaatsarchiv