Handakte G. Geisseler (Vorsitzender)
Vollständigen Titel anzeigen
4-159-1 Verwaltungsakten, 4-159-1-31.0000
4-159-1 Verwaltungsakten Verwaltungsakten
Verwaltungsakten
1968-1977
Enthält: persönliche Korrespondenz; Einladungen zu verschiedenen Ausstellungen; Informationsmaterial zu einer Spezialverglasung für Bilder; teilweise Korrespondenz von Geisseler in seiner Funktion als Vorsitzender des "Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie" u.a. zu Stipendien; Widerspruch gegen Steuerbescheid von 1971; Empfehlung von Künstlern durch Dritte; Schriftverkehr und sonstiges Material zum Kauf einer "Adrema"-Druckmaschine mit Zubehör u.a. Prospekte, Druckplatten-Muster (3 Stk.), Angebot, Auftragsabwicklung, 1969/1970; Vortragsmanuskript von E. Rathke "Die Diktatur der 100 Tage" zur "documenta 5" 1972; Mitgliedskarte des Kunstvereins Düsseldorf; Zeitungsartikel "Aufklärer zwischen den Stühlen. Klassikerpflege oder politische Agitation? - Die Krise der Kunstvereine", aus "Deutsche Zeitung" (Christ und Welt); 26.11.1971; Brief des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Becker an NRW-Ministerpräsident Kühn zum Angebot der Errichtung einer Landeskunstsammlung in Düsseldorf am Grabbeplatz vom 29.07.1971; Finanzbericht zum 09.07.1970; Korrespondenz mit Anzeigenkunde; Korrespondenz mit Spendern; Protokoll der Ausschusssitzung am 16.12.1968; Protokoll der Generalversammlung am 16.12.1968 (mit Annahme der Satzungsänderung); Zeitungsartikel "Ist der Kunstverein [München] am Ende? Zum Rücktritt von Adolf Brunner" aus "Süddeutsche Zeitung", 09.07.1968; Zeitungsartikel "Kunsthalle in arger Not. Enorme Steigerung der Zahl der Kunstvereins-Mitglieder als Ursache" aus "Düsseldorfer Nachrichten", 22.05.1968; Schriftverkehr in Reaktion auf Artikel vom 22.05.1968 u.a. Aufstellungen zur Mitgliederentwicklung, Einnahmen aus Eintrittsgeldern, Besucherzahlen; Protokolle von wichtigen Gremiensitzungen und Wahlen während Geisselers Tätigkeiten im Kunstverein,1968-1977.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:16 MEZ