(Hans vom Hayn, Bürger zu Weimar, und Thele, seine Ehefrau)
Vollständigen Titel anzeigen
E 76, Nr. 120 (Benutzungsort: Wernigerode)
E 76 (Benutzungsort: Wernigerode) Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen)
Familie von Schenck (Gutsarchiv Flechtingen) >> 02. Urkunden fremder Provenienz
1414 April 9
Urkunden
Inhalt: Hans vom Hayn, Bürger zu Weimar und Thele, seine eheliche Wirtin, verkaufen dem Kloster Neuwerk zu Erfurt und den Jungfrauen Else Agnes, Else Hugen und Kirstynen Slichern, Siechenmeistern des genannten Klosters und allen Nachkommen am Siechenmeisterrechte 6 rheinische Gulden jährlichen Zinses für 60 rheinische Gulden an dem Sattelhofe der Verkäufer zu Weimar gelegen "kegin der Prediger hove", wovon man jährlich dem Landgrafen Friedrich von Thüringen 5 Schilling auf St. Walpurgis und 8 Schilling auf St. Michael zahlt. Von ein Breite Ortlandes, die 20 Äcker und andere umfasst im Stornbache vor Weimar gelegen, werden dem Landgrafen Friedrich auf das Schloss zu Weimar 2 Scheffel Hafer und 1 Scheffel Hafer zu "borgfuter" und 1/2 Scheffel Korn zu Michaelis als Erbzins gegeben, eingetragen in das Erbbuch. Zu zahlen sind vom Käufer zu Erfurt 3 Gulden auf St. Michaelstag und 3 Gulden aufMarie Lichtmess ("uns lieben frouwentag lichte weye").Bei Nichtzahlbarkeit Rückkaufsrecht vorbehalten auf Michaelis und Marie Lichtmess mit 1 1/2 jährlicher Kündigung. Besiegelung durch den Rat zu Weimar und Günther Conrad Thime, Amtmann zu Weimar, der die Eintragung in das Erbbuch vorgenommen hat.
Ort: Weimar
Siegelreste/-verluste: Siegel abgefallen
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Ort: Weimar
Siegelreste/-verluste: Siegel abgefallen
Überlieferungsform: Ausf.
Beschreibstoff: Pergament
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:24 MESZ