1.) Burg und Stadt Steinau an der Straße [Stadt, Main-Kinzig-Kr.]; 2.) die Kollatur des Frühmesse-Altars in der Stadtpfarrkirche zu Steinau an der...
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Urk. 14, 270
A I u, Fulda sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. Fuldische Lehen Brieffe, Nr. 6
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Passivlehen >> Fulda, Kloster >> 1550-1699
1672 Oktober 22
Lehnsrevers, Lehnsexspektanz
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Burg und Stadt Steinau an der Straße [Stadt, Main-Kinzig-Kr.]; 2.) die Kollatur des Frühmesse-Altars in der Stadtpfarrkirche zu Steinau an der Straße; 3.) das Dorf Trais [Stadtteil von Münzenberg, Wetteraukr.] bei Münzenberg und was dazu gehört; 4.) 18 Achtel Weizen-Gült zu Reichelsheim [heute Reichelsheim in der Wetterau, Stadt, Wetteraukr.], gelegen bei Bingenheim. Die Lehen tragen derzeit die Grafen von Hanau vom Kloster Fulda zu Lehen. Im Falle des Aussterbens der Grafen von Hanau sollen die Landgrafen von Hessen-Kassel die Lehen von Fulda empfangen.
Belehnte/r: Karl Landgraf von Hessen[-Kassel] für sich und seine Brüder Philipp Landgrafen von Hessen[-Philippsthal] und Georg den Jüngeren, Landgrafen von Hessen[-Kassel]
Der Lehnsrevers wurde nicht vollzogen.
Der Lehnsrevers wurde nicht vollzogen.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ