Die Herren Hund von Wenkheim gegen die Zentherren und Schöffen von Remlingen wegen der vom Hochstift Würzburg und Wilhelm von Kriechingen beanspruchten Zentgerechtigkeit über das Dorf Wenkheim
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 19 Nr. 207
G-Rep. 19 X Nr. 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 19 Hochstift Würzburg
Hochstift Würzburg >> 5. Zent Remlingen und Michelrieth, Stadtgericht Freudenberg
1597-1617
Enthält u.a.: Korrespondenz Graf Ludwigs III. von Löwenstein-Wertheim mit Christoph Wolf und Hans Philipp Hund von Wenkheim (1599-1609); Bericht Graf Wolfgang Ernsts von Löwenstein-Wertheim über die Einnahme der wenkheimischen Zent durch Würzburg (1599); Befehl des Freiherrn Wilhelm von Kriechingen an die Hund von Wenkheim, ihre Untertanen auf der Zent Remlingen erscheinen zu lassen (1615); Protest von Christoph Wolff Hund gegen die Zentherren und Schöffen in Remlingen wegen ihres Anspruchs auf Wenkheim (1599); Korrespondenz mit dem Zentgrafen von Remlingen, Friedrich Zobel (1599); Notariatsinstrument von Notar Michael Fabri gegen die Zentansprüche des Hochstifts Würzburg in Wenkheim (1602); Schreiben an die Gemeinde Neubronn, nicht zu dem vom Remlinger Zentgraf angesetzten Termin zur Erhebung der Zentpflicht zu erscheinen (Konzept, 1613); Supplik der Gemeinde Wenkheim an die Grafen von Löwenstein-Wertheim wegen der von der Zent Remlingen erhobenen Zentpflicht (1613); Liste der Wenkheimer, die 1615 auf der Zent Remlingen erschienen sind (1615); Befehl des Freiherrn Wilhelm von Kriechingen an die Hund von Wenkheim, ihre Untertanen auf der Zent Remlingen erscheinen zu lassen (1615)
2,5 cm
Archivale
Fabri, Michael; Notar, Stadtschreiber zu Freudenberg
Hund von Wenkheim, Christoph Wolf; Amtmann in Wertheim
Hund, Hans Philipp
Zobel, Friedrich Christian; Amtmann zu Michelbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:18 MEZ