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Korrespondenz Ostertag, zur Person Ostertag, Sonstiges ("StO 4: Nr. 775-1101"; vorwiegend Kopien)
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Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
Archivale
UAT 731/86
UAT 731/ Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass
Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass >> 1. Vom Nachlasser zur sofortigen Abgabe bestimmte Unterlagen (A) >> 1.1. Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I) >> 1.1.2. Serie 2: Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I,2) >> Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin.
1925-1991
Enthält u.a.:
Korrespondenz Ostertag
Sonstige Korrespondenz mit Strassmann, Zülch, Wartenberg, Rössle, Scholz, Nacke, Neumann, Niethammer, Gerda Patzer, Peiper, Peters, Reishaus, Schlossberger, Schulte, Spatz, Schreiber, Wohlwill, Autenrieth, van Bogaert, Doerr, Grimm, Hallervorden, Jacob, Krücke, Neubuerger, von Sandersleben, Schad, Fick, Jaffé, Müller, Hassler, Kreuz, de Crinis, Lange
u.a.
- Zuschrift aus Houston (Erwin Strassmann an Ostertag, 29.1.1958; Nr. H 775ff.)
- über Ostertags berufliche Karriere und deren Behinderungen (Ostertag an Rössle, undatierter Entwurf, Nr. H 783ff.)
- zur medizinischen Lage während des Krieges, Teupitzer Lazarett (Ostertag an Peiper, undatiert, Nr. H 798f; weitere Korrespondenz Peiper - Ostertag unter den Nrn. H 799ff.)
- Zur Rückgabe institutseigener (R.V. Krankenhaus) Ostertags (Ostertag an Reishaus, 21.10.1948; Nr. H 804)
- Anfrage zur Auskunftserteilung über Ostertag (Ostertag an Schulte, 3.12.1946; Nr. H 835)
- zum Zustand der dt. Hirnforschung (vermutlich Ostertag an Ministerialdirigent Authenrieth, 9.6.1960; Nr. H 849f.)
- zur Feier von Virchows 150. Geburtstag (Doerr, 10.9.1971; Nr. H 856ff.)
- zu Heidenhain (Ostertag an Hallervorden, 12.11.1959; Nr. H 866; Siehe auch folgende Korrespondenz)
- zur "Affaire Buch Moabit" (Ostertag an Müller, 26.11.1945; Nr. H 895f.)
- über Vogt (Ostertag an Hassler, 16.4.1962; Nr. H 897)
- Bitte um Forschungsgelder zur Erforschung der erbbiologischen Bedeutung der Miss- und Fehlbildung (Ostertag und Kreuz an die Dt. Forschungsgemeinschaft, 4.2.1939; Nr. H 1019f.; weitere Informationen zum Forschungsgebiet Ostertags in den darauffolgenden Nrn.)
Scholz u.a.
- zur Zusendung von Gehirn-Präparaten (Ostertag an Scholz, 1951, Nr. H 821f.)
- zum Räumungsbefehl in Teupitz und zur Sicherung von Präparaten (Ostertag an Scholz, 6.3.1945; Nr. H 823)
- zum Vorgehen kurz vor Kriegsende (Scholz an Ostertag, 16.1.1945; Nr. H 828f.)
Siegmund u.a.
- zur Zukunft der Neuropathologie (Ostertag an Siegmund, 18.11.1948; Nr. H 807f.)
- zu Vorwürfen gegen Ostertag (Leerräumung des Berliner Instituts) und seinem Entnazifizierungsverfahren (Ostertag an Siegmund, 28.10.1948; Nr. H 809f.)
- zur Dt. Patholog. Gesellschaft (Siegmund an Ostertag, 23.7.1948; Nr. H 813)
- zu Cramer (Korrespondenz Siegmund - Ostertag, 6.7.1947 und 16.7.1947; Nr. H 816ff.)
Spielmeyer u.a.
- zu Vogt (Spielmeyer an Ostertag, 15.5.1933; Nr. H 837)
- Fachlicher Austausch (Spielmeyer an Ostertag, 29.9.1925; Nr. H 842ff.)
Klein u.a. (Unterlagen zu Klein v.a. auch bei den Originalen zu finden)
- zu verschiedenen Kollegen und allgemeiner Austausch (Klein an Ostertag, 21.3.1949; Nr. H 885ff.)
- über Nachtsheim (Klein an Ostertag, 9.7.1948; Nr. H 951)
Jaffé u.a.
- zum Disziplinarurteil gegen Ostertag (Ostertag an Jaffé, 6.11.1950; Nr. H 891f.)
- zum persönlichen Verhältnis (Jaffé an Ostertag, 18.1.1951; Nr. H 893)
Zur Person Ostertags und zu seinem Lebenslauf
- Briefauszüge (van Bogaert, Büchner, Büngeler, Hallervorden u.a., 28.12.1962-5.2.1963; Nr. H 781ff.)
- Lebenslauf (Ostertag, 16.9.1949; Nr. H 782f.)
- Abschrift: Ernennung zum Abteilungsdirektor (Scholz/Lange an Ostertag, 15.5.1929; Nr. H 784)
- Auszug aus einem Schreiben über Ostertags Nachteile während des Krieges (kein Absender, undatiert; Nr. H 786)
- Zusammenfassung über Ostertags Tätigkeit am Rudolph-Virchow-Krankenhaus (Ostertag, 2.6.1966; Nr. H 790)
- zur Familiengeschichte Ostertags (Ostertag an Grimm, 8.6.1965 und 27.3.1965; Nr. H 859ff.)
- zur beruflichen und finanziellen Situation Ostertags (Ostertag an Ministerialdirektor Schad, 30.12.1964; Nr. H 878)
- Parteiliche Erhebung zu Ostertag (3.7.1939; Nr. H 909f. und Nr. H 1079f.)
- Angaben zu Ostertags Person (Dienstlaufbahn, Familienverhältnis etc.) (undatiert; Nr. H 911f.)
- Personalkarte NS Dozentenbund (1935; Nr. H 913)
- Personalblätter (undatiert; Nr. H 916f. und Nr. H 1076f.)
- Lebenslauf (Ostertag, 7.9.1944; Nr. H 918ff. und Ostertag, undatiert, Nr. H 1059f.)
- Personalnotizen zu Ostertag (der Bevollmächtigte für das Sanitäts- und Gesundheitswesen, undatiert; Nr. H 921 und Nr. H 1061f.)
Zu einem ZEIT-Bericht über Ostertags NS-Vergangenheit und weitere Materialien zu ihm
- Götz Aly an den Sohn Ostertags, 5.3.1989; Nr. H 1006ff.
- Aly an Peiffer, 5.3.1989; Nr. H 1010
- Peiffer an Wolf, 3.4.1991; Nr. H 1012
Literatur-Kopien
- Medizinische Ausbildung in USA (Peter Schatzer in med ass, 1971, Nr. H 788)
- Auszug zu u.a. Jaffé und Ostertag (Nicht Mißhandeln. Statten der Geschichte Berlins Bd. 5 (Hg. Christian Pross), 1984; Nr. H 925ff.)
- Kinderfachabteilung Wiesengrund. Die Tötung behinderter Kinder in Wittenau (Martina Krüger in: Totgeschwiegen 1933-1945. Die Geschichte der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (wissenschaftl. Beratung Götz Aly), 2002; Nr. H 932)
- Die Wittenauer Heilstätten 1933-1945 (Norbert Emmerich in: Totgeschwiegen 1933-1945. Die Geschichte der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (wissenschaftl. Beratung Götz Aly), 2002; Nr. H 933)
- zu Hohenlychen und Hans Klein (Günther Schwarberg: Der SS-Arzt und die Kinder. Bericht über den Mord vom Bullenhuser Damm, 1979, Nr. H 934)
- Ostertag zu den Sterilisationen (Ostertag: Die erbbiologische Beurteilung angeborener Schäden des Zentralorgans in: Dt. Zeitschrift für Nervenheilkunde 1936; Nr. H 1024)
Sonstiges
- Aktuelle Probleme der Neuropathologie (Gerd Peters, undatiert, Nr. H 869)
- Artikel zu Brodmanns Wirken für die moderne Hirnforschung (Hassler, undatiert; Nr. H 896)
- Unterlagen zu Dr. Hefter (v.a. Charité) (z.B. Dienstbezüge, 26.11.1934; Nr. H 904; weitere Unterlagen zu Hefter unter Nrn. H 899-908)
- Veröffentlichung zur Geschichte des Rudolf-Virchow-Krankenhauses 1906-1956 (Hg. Verwaltung des Rudolf-Virchow-Krankenhauses, 1956; Nr. H 923)
- Übersicht über bewilligte und abgelehnte finanzielle Mittel für Ostertags Forschung (Auflistung, 18.1.1934-18.7.1944; Nr. H 1053-1057)
- Auszugsweise Übersicht über Arbeiten von Ostertag (1924-1944; Nr. H 1058 und Nr. H 1081)
- zur beruflichen Zukunft Ostertags und personellen Fragen (de Crinis, Kreuz, Ostertag u.a., 1940-1942; Nr. H 1063-1075)
- Auszug aus einem Schreiben aus Hohenlychen (Chefarzt der Heilanstalten Gebhardt; 3.8.1944; Nr. H 973)
- zur Verlagerung der Fötensammlung (Rohlederer an Peiffer, 11.11.1965; Nr. H 1013)
Rechtsstreit mit Zwirner
- Unterlagen zum Verhältnis Ostertags zu SA und NSKK im Zusammenhang mit seinem Rechtsstreit mit Zwirner (verschiedene Korrespondenz u.a. Ostertag an SA-Führung, 29.4.1937 (insgesamt Unterlagen, die den Streit betreffen von 1935-1939); Nr.
H 1026-1052)
- über Ostertag (Zwirner an Oberste SA-Führung Berlin, 29.10.1938; Nr. H 1084ff.; weitere Informationen zum Rechtsstreit Nr. H 1090)
- Schriftverkehr mit NSDAP und SA (z.B. Wahlbaum, Standartenführer an Ostertag, 11.1.1938; Nr. H 1091; weiteres unter den darauffolgenden Nrn.)
- Akte zum Rechtsstreit (Sachbearbeiter Gansmeier, 8.7.1936; Nr. H 1093f.)
Im Original vorliegend u.a.
Fischer
- Zeitungsartikel: Das Urteil gegen die Ärzte (u.a. Fritz Fischer) (Schwäbisches Tagblatt, 22.8.1947; Nr. H 934)
- Schreiben an Fischer in die Festung Landsberg (Ostertag an Fischer, 5.2.1951; Nr. H 935ff. Antwortbrief vom 14.3.1951 unter Nr. 940f.)
- Anfrage Literatur zu Spina bifida occulta (Hoff an Ostertag, 27.2.1951; Nr. H 939; Antwortschreiben vom 20.3.1951; Nr. H 942; darauf wieder Hoff, 3.4.1951; Nr. H 943f.)
- Schreiben nach Fischers Haftentlassung (Fischer an Ostertag, 11.7.1954; Nr. H 946)
- Privates Schreiben (Fräsdorf an Ostertag, 1.12.1957; Nr. H 947)
- Schreiben zur Weiterleitung eines Fachartikels (Fischer an Ostertag, 11.10.1957; Nr. H 948)
- Bericht über berufliche Tätigkeit (Fischer an Ostertag, 20.7.1960; Nr. H 949f.)
Klein
- Arbeitsbescheinigung Klein (gez. Becker, 6.8.1946; Nr. H 966)
- Bescheinigung: keine NSDAP Mitgliedschaft bei Klein (gez. Becker, 13.5.1946; Nr. H 967)
- u.a. Bericht über seine TB-Erkrankung (Klein an Ostertag, 28.7.1947; Nr. H 971)
- Aktennotiz für Akten Grunow zu Klein (gez. Stochdorph; 28.7.1947; Nr. H 972)
- Beurteilung von Kleins Persönlichkeit (vermutlich Ostertag, undatiert, Nr. H 975)
- Schmincke erbittet Auskunft über Klein (Schmincke an Ostertag, 19.8.1947; Nr. 976)
- Austausch Ostertag - Klein zu Fachlichem aber auch über die die vergangene NS-Zeit, z.B. den Verlust des Erarbeiteten und zu den Sterilisationen (u.a. Nr. H 996) (Korrespondenz Klein - Ostertag, 1948, Nr. H 978-1003; einige der Originale sind doppelt vorhanden)
- zur Person Hans Klein (Ostertag an Gieseler, 19.11.1963; Nr. H 1004)
Pietrusky
- Brief u.a. zu Klein (Pietrusky an Ostertag, 4.11.1947; Nr. H 968; Abschriften des Briefes unter Nr. 969f.)
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.