Oberamtsberichte, Bd. 71
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50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 515 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 03 Landesverwaltung >> 03.03 Behörden >> 03.03.16 Oberamtsberichte
1794
Enthält u. a.: Antrag der Bürgerschaft Pulsnitz auf Genehmigung der Verlegung des Weihnachtsjahrmarktes (Bl. 5-10).- Exzess von Handwerksburschen während des Pfingstschießens (Bl. 11-16).- Grenzberichtigung zwischen Böhmen und der Oberlausitz (Bl. 43-55).- Tilgung der Schulden der Stadt Bautzen (Bl. 104-126).- Mängel bei der Führung der Kirchenbücher (Bl. 156-181).- Herrschaftliche Schafhutung auf den Feldern der Untertanen in Buchwalde und Kleinsaubernitz (Bl. 182-187).- Verlegung des Gaußiger Jahrmarktes auf den Lichtmesstag (Bl. 193-196).- Unruhen in wendischen [sorbischen] Kirchgemeinden wegen der Verlegung des Feiertages Mariä Verkündigung auf den Sonntag Lätare (Bl. 215-222).- Genehmigungsgesuch für einen Kramhandel in Lückendorf (Bl. 237-244).- Differenzen wegen der Dienstleistungen an Backtagen in Baruth (Bl. 275-285).- Forderung eines Konzessionsgeldes von den Lohnwebern und Hausgenossen in Ebersbach (Bl. 318-323).- Vergütung der Verpflegungskosten für preußische Truppen (Bl. 333).- Gesuch der Maurerinnung von Löbau um Aufnahmegenehmigung für nichtzünftige Gesellen (Bl. 378-383).- Ernteprognosen (Bl. 394-399).- Einweisung des landvogteilichen Rentsekretärs (Bl. 414-423).- Anlegung eines gemeinschaftlichen Zuchthauses und Gesuch der Sechsstädte um Zuweisung eines Geldbetrages aus dem Depositenfonds für die Salzburger Emigranten (Bl. 464-480).- Vorstellung der Sechsstädte gegen Einschränkung des Branntweinbrennens (Bl. 505-512).- Maßnahmen gegen das Übergreifen der schlesischen Unruhen auf die Oberlausitz (Bl. 519-522).- Aufstand der Untertanen in Lohsa (Bl. 530-539, 564-601, 697-710).- Aufnahme einer französischen Emigrantenfamilie in Radibor (Bl. 555-556).- Untersuchung der Brandstiftungen in Zescha und Commerau (Bl. 632-641).- Dienstdifferenzen in Schmölln (Bl. 670-675).- Ernteergebnis (Bl. 728-729).- Verzollung ausländischen Eisendrahtes (Bl. 791-794).- Auffindung aufrührerischer Plakate in Zittau (Bl. 821).- Erhebung des Zittauer Stadtzolles in Waltersdorf (Bl. 822-830).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:31 MEZ
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