Inszenierung oder Belehrung: Welche Museen braucht das Land?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 D033219/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 3/006 Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003
Hörfunksendungen des SWR aus dem Jahre 2003 >> Juli 2003
2. Juli 2003
Sammeln, forschen, ausstellen sind die klassischen Aufgaben der Museen. Museen verbinden die wissenschaftliche Arbeit mit der Vermittlung ihrer Forschungsergebnisse für ein breites Publikum. Geschichte ans Volk zu bringen und gleichzeitig Hochachtung vor der Vergangenheit zu wecken ist ihnen möglich, weil sie einzigartige Funde in ihren Beständen haben: Sei es der Wagen des Keltenfürsten von Hochdorf, ein alemannisches Goldblattkreuz oder eine Revolutionsfahne von 1848. Geschichte wird an solchen Objekten erlebbar, erspürbar. Auch das badische und württembergische Landesmuseum haben wertvolle Stücke in ihren Depots. Mit dem Haus der Geschichte in Stuttgart und dem archäologischen Landesmuseum haben sie Konkurrenz bekommen und einen Teil ihrer Zuständigkeit verloren: die Vor- und Frühgeschichte und die neuere Geschichte. Die Karten müssen also neu gemischt werden. Zugleich ist eine breite Diskussion ausgebrochen, wie Museen möglichst viele Besucher anlocken können und damit auch ihre Einnahmen erhöhen können. Auch Museen sollen in Zukunft wie Wirtschaftsbetriebe geführt werden. Braucht es überhaupt noch originale Fundstücke, wenn virtuelle Ausstellungen wie die Karlsruher Türkenbeute die Besucher anziehen? Über die Zukunft der Museen diskutieren: Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums in Leipzig und Vorstandsmitglied des Deutschen Museumsbundes, Professor Harald Siebenmorgen, Direktor des Badischen Landesmuseums, Dr. Annette Schwandner, Leiterin des Referats Museen, Bildende Kunst im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Die Gesprächsleitung hat Marie-Dominique Wetzel.
0:44:30; 0'44
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Forum
Forschung
Geschichte
Museum
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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