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Akten zum Kunstkammersturz 1791/92, Unterfasz. 24: Konzepte für Verzeichnisse zum Sturz 1791/92
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Konzepte für eine Reihe von Verzeichnissen der Abgänge und Zugänge der Kunstkammer an Pretiosen, Artefacten, Waffen, Antiquitäten und Naturalien zum Sturz 1791/92, teils mit Kurzbeschreibungen der verzeichneten Objekte, zumeist mit reinen Nummernangaben:
- fol. 1-3: Notizen zum Verzeichnis der Abgänge (s. A 20 a Bü 145);
- fol. 4-19: Konzept zum Verzeichnis der Abgaben an das Kabinetts im Palais der Herzogin an Tierpräparaten und Mineralien (vgl. das Verzeichnis dieses Kabinetts von 1792; A 20 a Bü 154);
- fol. 20-21: Konzept zum Verzeichnis der Abgaben nach Ludwigsburg von 1771 gemäß "Lit Q" (d.h. A 20 a Bü 88 Nr. 2) und 1765 gemäß "Lit. N" (d.h. A 20 a Bü 80 Nr. 6 bzw. Nr. 7); davon waren die schwarz unterstrichenen Nummern in die Kunstkammer zurückgelangt (vgl. A 20 a Bü 146, 147), die mit Bleistift angestrichenen Stücke befanden sich im Kabinett im Palais der Herzogin Franziska (vgl. A 20 a Bü 154);
- fol. 22-25: Konzept zum Verzeichnis der Abgaben in das "Hohenheimische Palais", d.h. das Kabinett der Gräfin Franziska von Hohenheim, der späteren Herzogin (vgl. A 20 a Bü 154) gemäß "Lit. E" (d.h. A 20 a Bü 90 Nr. 4 - NB: die Nummernangaben im vorliegenden Verzeichnis beziehen sich auf das Verzeichnis von 1777, A 20 a Bü 115 Nr. 3, die Nummernangaben in "Lit. E" dagegen auf die Nummern in einem älteren Verzeichnis, gemeint sind aber trotzdem dieselben Objekte, vgl. Konkordanz zwischen "Lit. D" und "Kasten E" in A 20 a Bü 79 Nr. 1) und gemäß "Lit. B" (Verzeichnis der an das Hohenheimische Palais abgegebenen Mineralien, nicht in Bestand A 20 a überliefert);
- fol. 26r: Konzept zum Verzeichnis der Abgaben an die herzogliche Bibliothek (s. A 20 a Bü 140);
- fol. 26v: Notizen zum Verzeichnis der Abgänge (s. A 20 a Bü 145);
- fol. 27: Konzept zum Verzeichnis der Abgaben nach Schloss Hohenheim (s. A 20 a Bü 144);
- fol. 28-30: Konzept eines Zuwachsverzeichnisses;
- fol. 31-32: Notizen zum Verzeichnis der Abgänge (s. A 20 a Bü 145).
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.