Jüdische Friedhöfe
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7NL 017 Pfarrer Bernhard Wiebel Pfarrer Bernhard Wiebel
Pfarrer Bernhard Wiebel >> Vielfältiges Engagement im Ruhestand (1972-1987)
1976-1981
Enthält: u.a. Hilfsstelle für Rasseverfolgte bei der Evangelischen Gesellschaft: "Wie war dies möglich?", Heft mit vielen Fotos von Friedhöfen und Gedenkstätten von KZ-Opfern im Raum Baden-Württemberg, Stuttgart 1975, Ds., 8 S.; Hans Dieter Schmidt: "Die Sprache der Schatten. Impressionen vom Wertheimer Judenfriedhof", Mskr. einer Sendung des Bayrischen Rundfunks vom 17.11.1976, 16 S.; Bernhard Wiebel: "Am Rand der 800-Jahr-Feier: Nachdenkliches zu einem jüdischen Friedhof", in: Gemeindebrief des Diakoniewerks Kaiserswerth, Juli/August 1981, 2 S.; hierzu ein hs. Brief von M. Mähler, 2 S., 9.11.1981; Liste von 16 lebenden Zeugen, die Wiebel 1981 befragte, sowie etliche Seiten hs. Notizen dieser Befragungen, Anschriften; Liste von Quellen und Orten (auch zu Karl Mützelfeldt, s. Nr. 139); Sonstiges: "Vom Zollhaus" in Düsseldorf (im Obergeschoß befand sich eine jüdische Synagoge), o.O., o.D., o.Verf.; Benno Reicher und Peter Roos: "Trau keinem über 60! Über die erste jüdische Generation in diesem Lande. Ein Gespräch (1980)", in: P. Roos (Hg.): "Trau keinem über dreißig", Fotokopie der S. 67-78; mehrere S. hs. Notizen Wiebels von einer Fernsehsendung zum Holocaust und zum Thema "Juden in Düsseldorf", 1982
Akten
60 Blatt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:20 MEZ