Brief (vermutlich Fritz Roeber) auf Briefpapier der Königlichen Kunstakademie Düsseldorf
Vollständigen Titel anzeigen
RAK 143, A 085
RAK 143 Roeber, Fritz (1851-1924)
Roeber, Fritz (1851-1924) >> 02. Korrespondenz
10. Januar 1917
Enthält: Der Absender teilt mit, dass "eine der führenden Persönlichkeiten in der Industrie" ihm gesagt habe, dass Deutschland den Krieg verlieren könne, was er als überaus pessimistisch bewertet. In einem Artikel vom 5. Januar in der Nieuw Rottderdamse Courant und ebenso im Daily Telegraph und Daily News las er einen ähnlichen Artikel. Verfasser war der niederländische Journalist Marcus van Blankenstein, Korrespondent der NRC in Berlin. Der Artikel stelle die Lage in Deutschland als sehr "schwarz in schwarz gefärbt dar"
26,3 x 20,8 cm
Archivale
Person 1: Roeber, Fritz
Person 1 (Funktion): Absender
Person 1 (Funktion): Absender
Vermutlich handelt es sich um einen unvollständigen Entwurf; er ist weder unterzeichnet noch ins Reine geschrieben (viele Durchstreichungen). Inhaltlich steht der Brief in Zusammenhang mit RAK 143 - A 086
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ