Zollamt Osterholz-Scharmbeck (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA ST, Rep. 186 Osterholz-Scharmbeck
Nds. Landesarchiv, Abt. Stade (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche und kommunale Bestände >> 1.1 Akten >> 1.1.4 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.4.2 Finanzen und Kataster
1955-1961
Bestandsgeschichte: Das damalige Steueramt Osterholz wurde zum 1. Januar 1854 als Unteramt des verselbständigten Oberzollkollegiums eingerichtet. Bereits im August 1854 wurde der Dienstsitz nach Scharmbeck verlegt, wo das Amt bis mindestens 1919 verblieb. Seit 1909 lautete die amtliche Bezeichnung der Dienststelle "Nebenzollamt Scharmbeck". Die Zuständigkeit des Amtes in Scharmbeck umfaßte offenbar nur einen Teil des alten Amtes Osterholz, da auch in Ritterhude ein Nebenzollamt bestand.
Das Zollamt Osterholz-Scharmbeck war verschiedenen Hauptzollämtern nachgeordnet. Seit den 1860er Jahren war das Hauptzollamt Sebaldsbrück unmittelbar vorgesetzte Dienststelle. Später wurde der Bezirk des Hauptzollamtes Sebaldsbrück dem Sprengel des Hauptzollamtes Geestemünde zugeschlagen.
Die Akten des Bestandes Rep. 186 Osterholz-Scharmbeck gelangten in vier kleineren Zugängen von 1967 bis 1972 in das Staatsarchiv Stade (acc. 14/67; acc. 11/69; acc. 12/71; acc. 10/72) und bildeten hier zunächst den Bestand Rep. 213 Osterholz-Scharmbeck. Im August 2001 wurde die schon länger vorgesehene Umsignierung in Rep. 186 durchgeführt und der bislang noch gänzlich unerschlossene Bestand verzeichnet. In seiner jetzigen Gestalt umfaßt der Bestand 16 Akten (= 0,2 lfdm) aus den Jahren 1955 bis 1961. Inhaltlich betreffen die Akten ausschließlich die Zollüberwachung für Alkohol und Tabakwaren.
Stade, den 21. August 2001 Dr. Christian
Bestandsgeschichte: Hoffmann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Das Zollamt Osterholz-Scharmbeck war verschiedenen Hauptzollämtern nachgeordnet. Seit den 1860er Jahren war das Hauptzollamt Sebaldsbrück unmittelbar vorgesetzte Dienststelle. Später wurde der Bezirk des Hauptzollamtes Sebaldsbrück dem Sprengel des Hauptzollamtes Geestemünde zugeschlagen.
Die Akten des Bestandes Rep. 186 Osterholz-Scharmbeck gelangten in vier kleineren Zugängen von 1967 bis 1972 in das Staatsarchiv Stade (acc. 14/67; acc. 11/69; acc. 12/71; acc. 10/72) und bildeten hier zunächst den Bestand Rep. 213 Osterholz-Scharmbeck. Im August 2001 wurde die schon länger vorgesehene Umsignierung in Rep. 186 durchgeführt und der bislang noch gänzlich unerschlossene Bestand verzeichnet. In seiner jetzigen Gestalt umfaßt der Bestand 16 Akten (= 0,2 lfdm) aus den Jahren 1955 bis 1961. Inhaltlich betreffen die Akten ausschließlich die Zollüberwachung für Alkohol und Tabakwaren.
Stade, den 21. August 2001 Dr. Christian
Bestandsgeschichte: Hoffmann
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ