von Gemmingen-Hornberg: Gutsarchiv Beihingen, Urkunden (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 91 b I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 >> Weltliche Herrschaften >> Sonstige weltliche Herrschaften
1460-1699
Überlieferungsgeschichte
Beihingen und seine Ortsherrschaft waren bis ins 19. Jahrhundert in zwei Hälften geteilt. Der kleinere Teil des Orts war württembergisches Lehen der Nothaft, der Herren von Stammheim und seit 1592 der Schertel von Burtenbach, die es 1782 an den Herzog von Württemberg veräußerten. Der größere Teil des Orts mit Fronhof und Pfarrsatz gelangte 1504 mit der Grafschaft Löwenstein in württembergischen Besitz, das ihn als Lehen an verschiedene Adelsfamilien ausgab. Letzte Besitzer waren die Freiherren von Gemmingen-Hornberg, die das auf Schloss Beihingen befindliche Gutsarchiv 1963 unter Eigentumsvorbehalt im Staatsarchiv Ludwigsburg hinterlegten.
Inhalt und Bewertung
Das Archiv enthält neben Urkunden, Akten und Amtsbüchern über Beihingen auch Unterlagen über verschiedene andere gemmingensche Besitzungen, u. a. in Buttenhausen, Daudenzell, Heutingsheim, Ingenheim, Ittlingen, Kochendorf, Michelfeld, Rappenhau, Treschklingen und in Rheinhessen. Im Zuge der Neuverzeichnung des Gutsarchivs wurden drei Teilbestände (Urkunden, Akten, Bände) gebildet. Der vorliegende Bestand enthält die Urkundenüberlieferung des Archivs.
Zur Ortsgeschichte von Beihingen: Bis in das 19. Jahrhundert hinein war Beihingen und seine Ortsherrschaft in zwei ungleich große Hälften geteilt. Der kleinere Teil des Orts (ca. 2/5) kam 1308 mit der Grafschaft Asperg an Württemberg, das damit zunächst die Nothafte (1344), 1395 die Herren von Stammheim belehnte. Nach dem Aussterben des stammheimschen Hauses gingen die Lehen 1592 an die Schertel von Burtenbach über, nachdem bereits 1559 Sebastian Schertlin von Herzog Christoph die Anwartschaft auf die Lehen seines Tochtermanns Hans von Stammheim erkauft hatte. Zusammen mit der Herrschaft Geisingen verkaufte 1782 Karl Christian Adam Schertel von Burtenbach diese Hälfte Beihingens an den Herzog Karl Eugen von Württemberg, der sie der herzoglichen Kammerschreiberei zuwies. Der größte Teil des Dorfes - darunter auch Fronhof und Pfarrsatz - kam 1504 mit der Grafschaft Löwenstein an Württemberg, das Daniel und Heimeran Nothaft damit belehnte. Für 13.000 Gulden verkaufte 1534 Heimeran Nothaft das Lehen an seinen Schwager Ludwig von Freiberg (-Steußlingen), ausgenommen das Patronatsrecht, das er 1551 an Herzog Christoph gegen die Kirche in Oßweil vertauschte. Nach dem Tode Ludwigs von Freiberg (1569) kam die Erbschaft an dessen drei Tochtermänner Hans Georg von Hallweil, Johann Wolf von Stammheim und Friedrich von Breitenbach, wobei der Anteil des kinderlos verstorbenen Stammheim 1588 schon wieder an die Miterben zurückfiel. Friedrich von Breitenbach erbaute 1573 das Neue Schloß zu Beihingen. Als er 1588 ebenfalls ohne männliche Nachkommen starb, gelangte sein Anteil zunächst an seine Schwiegersöhne Georg Spiegel von Jergendorf und Konrad von Weiler, die jedoch ihrerseits den Besitz bald wieder an die - für kurze Zeit ebenfalls aufgespaltene - Hauptlinie (v. Hallweil) veräusserten. Nachdem Tode des letzten Hallweil, Ludwig Friedrich (1678-1710), kam der größere Teil Beihingens durch Erbschaft und Kauf an Maria Elisabeth von Gemmingen geb. von Neipperg, Witwe des baden-durlachschen Hofmarschalls Reinhard von Gemmingen (gest. 1707) und Urenkelin Hans Georgs von Hallweil. Die Freiherren von Gemmingen (aus der Linie Hornberg), die bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts hier Besitzrechte erworben hatten, behielten fortan diesen Anteil an Beihingen; ihre Ortshälfte, die zum Ritterkanton Kocher steuerte, kam im Dezember 1805 unter württembergische Landeshoheit und wurde zusammen mit dem kleineren, schon vorher württembergischen Ortsteil dem Oberamt Ludwigsburg (seit 1938 Kreis Ludwigsburg) zugeteilt.
Zur Bestandsgeschichte: Das Archiv der Freiherren von Gemmingen-Hornberg, das im Nordosttrakt des Alten Schlosses Beihingen verwahrt wurde, kam am 3. September 1963 auf Grund eines Vertrages zwischen Sigrid Freifrau von Gemmingen und dem Land Baden-Württemberg, vertreten durch die Archivdirektion Stuttgart, als Depositum unter Eigentumsvorbehalt in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Das zuletzt durch einen Brand im Alten Schloß und die damit verbundenen Wasserschäden in seinem Erhaltungszustand (besonders bei den Akten) stark beeinträchtigte und in größte Unordnung geratene umfangreiche Schriftgut (ca. 60 lfd. m) reicht insgesamt vom 15. bis 20. Jahrhundert. In seiner Struktur zählt es unverkennbar zum Typus eines Herrschafts- bzw. Gutsarchivs und ist als solches spätestens 1573 eingerichtet und erstmals verzeichnet worden (vgl. "Specification derjenigen schriftlichen Documenten, so Hansen von Stambheimb zu verwahren überliefert worden, 1573" mit näheren Angaben: Repertorium B 91 b III, Klassifikationspunkt Repertorien und Archivverzeichnisse). Nach dem Erwerb Beihingens durch die Freiherren von Gemmingen floss dem Archiv auch Schriftgut über andere Herrschaften und Güter dieser Familie im südwestdeutschen Raum zu: u.a. über die Besitzungen zu Buttenhausen (Kr. Münsingen), Daudenzell (Kr. Mosbach), Ingenheim (Kr. Bergzabern), Ittlingen (Kr. Sinsheim), Kochendorf (Gde. Bad Friedrichshall, Kr. Heilbronn), Rappenau (Kr. Sinsheim), Treschklingen (Kr. Sinsheim) und in Rheinhessen. Das Archiv wurde 1724 von dem gemmingenschen Amtmann Felix Ludwig Entemann nach einer sehr unsystematischen Rubrikenabfolge geordnet und verzeichnet (vgl. Findbuch B 91 b III, Bü 1084). Anläßlich der Neueinrichtung der Rentamtsregistratur im Juni 1842 erhielt es durch den Rentamtmann Gustav Krieger erstmals eine systematische Ordnung in drei Hauptabteilungen (Familienakten - Stabsamtliche und patrimonialamtliche Gegenstände - Rentamtliche Gegenstände) mit jeweils mehreren Untergruppen (Einteilung nach Kasten, Fach, Faszikel). Diese Systematik wurde spätestens 1927 beim Brand im Alten Schloß zerstört und danach nicht wiederhergestellt.
Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestands: Nach der Übernahme in das Staatsarchiv Ludwigsburg wurden hier die Archivalien nach Ihren Hauptgattungen (Urkunden, Akten, Bände) aus praktischen Erwägungen heraus zu drei separaten Hauptreihen zusammengestellt, konservierend behandelt (Entwesung gegen tierische Schädlinge, sachgerechte Verpackung) und in einem dreibändigen Findbuch verzeichnet. Der vorliegende Urkundenband B 91 b I enthält die Regesten der original erhaltenen, zuletzt in den Wohnräumen der Freiherrlichen Familie von Gemmingen im Neuen Schloß verwahrten Pergamenturkunden des Beihinger Archivs. Die Pergamenturkunden sind chronologisch aufgeführt. Nach Abschluß des vorliegenden Repertorienbandes wurden bei der Verzeichnung der Akten des Beihinger Depositums weitere vier Pergamenturkunden festgestellt (U 78-81); drei dieser Urkunden waren bereits abschriftlich durch ihre Wiedergabe im Kopialbuch bekannt. Die Pergamenturkunden wurden unmittelbar nach der Übernahme des Archivs (1963) in zeitlicher Abfolge durchnumeriert und in bedruckte Urkundentaschen eingelegt (F. Röhrich); die Regestierung aller Urkunden führte im Konzept der Archivangestellte W. Burr durch (1964), die Abschlussarbeiten besorgte der Unterzeichnete (Überprüfung, Gliederung, Vorbemerkung) (1967). Der Bestand umfasst 81 Pergamenturkunden. Ludwigsburg, September 1967 Dr. A. Seiler
Abkürzungen: A. Aussteller abg. abgegangen Abschr. Abschrift Ausf. Ausfertigung besch. beschädigt fl Gulden h Heller J. Jauchert KB Kopialbuch des Friedrich Georg von Hallweil, angelegt vor 1669 (siehe B 91 b III, Bü 1146) kr Kreuzer LW Landeswährung M. Morgen Pfd. Pfund S. Siegel SmP Siegel mit Papierdecke Sr. Siegler ß Schilling Vtl. Viertel Z. Zeuge
Zur Retrokonversion: Auf die Wiedergabe der ausschließlich im Kopialbuch von Friedrich Georg von Hallweil aufgeführten Urkunden (angelegt vor 1669, fortgeführt bis 1684, siehe B 91 b III) wurde im Online-Findmittel verzichtet. Ludwigsburg, März 2008 Dr. M. Röschner
Beihingen und seine Ortsherrschaft waren bis ins 19. Jahrhundert in zwei Hälften geteilt. Der kleinere Teil des Orts war württembergisches Lehen der Nothaft, der Herren von Stammheim und seit 1592 der Schertel von Burtenbach, die es 1782 an den Herzog von Württemberg veräußerten. Der größere Teil des Orts mit Fronhof und Pfarrsatz gelangte 1504 mit der Grafschaft Löwenstein in württembergischen Besitz, das ihn als Lehen an verschiedene Adelsfamilien ausgab. Letzte Besitzer waren die Freiherren von Gemmingen-Hornberg, die das auf Schloss Beihingen befindliche Gutsarchiv 1963 unter Eigentumsvorbehalt im Staatsarchiv Ludwigsburg hinterlegten.
Inhalt und Bewertung
Das Archiv enthält neben Urkunden, Akten und Amtsbüchern über Beihingen auch Unterlagen über verschiedene andere gemmingensche Besitzungen, u. a. in Buttenhausen, Daudenzell, Heutingsheim, Ingenheim, Ittlingen, Kochendorf, Michelfeld, Rappenhau, Treschklingen und in Rheinhessen. Im Zuge der Neuverzeichnung des Gutsarchivs wurden drei Teilbestände (Urkunden, Akten, Bände) gebildet. Der vorliegende Bestand enthält die Urkundenüberlieferung des Archivs.
Zur Ortsgeschichte von Beihingen: Bis in das 19. Jahrhundert hinein war Beihingen und seine Ortsherrschaft in zwei ungleich große Hälften geteilt. Der kleinere Teil des Orts (ca. 2/5) kam 1308 mit der Grafschaft Asperg an Württemberg, das damit zunächst die Nothafte (1344), 1395 die Herren von Stammheim belehnte. Nach dem Aussterben des stammheimschen Hauses gingen die Lehen 1592 an die Schertel von Burtenbach über, nachdem bereits 1559 Sebastian Schertlin von Herzog Christoph die Anwartschaft auf die Lehen seines Tochtermanns Hans von Stammheim erkauft hatte. Zusammen mit der Herrschaft Geisingen verkaufte 1782 Karl Christian Adam Schertel von Burtenbach diese Hälfte Beihingens an den Herzog Karl Eugen von Württemberg, der sie der herzoglichen Kammerschreiberei zuwies. Der größte Teil des Dorfes - darunter auch Fronhof und Pfarrsatz - kam 1504 mit der Grafschaft Löwenstein an Württemberg, das Daniel und Heimeran Nothaft damit belehnte. Für 13.000 Gulden verkaufte 1534 Heimeran Nothaft das Lehen an seinen Schwager Ludwig von Freiberg (-Steußlingen), ausgenommen das Patronatsrecht, das er 1551 an Herzog Christoph gegen die Kirche in Oßweil vertauschte. Nach dem Tode Ludwigs von Freiberg (1569) kam die Erbschaft an dessen drei Tochtermänner Hans Georg von Hallweil, Johann Wolf von Stammheim und Friedrich von Breitenbach, wobei der Anteil des kinderlos verstorbenen Stammheim 1588 schon wieder an die Miterben zurückfiel. Friedrich von Breitenbach erbaute 1573 das Neue Schloß zu Beihingen. Als er 1588 ebenfalls ohne männliche Nachkommen starb, gelangte sein Anteil zunächst an seine Schwiegersöhne Georg Spiegel von Jergendorf und Konrad von Weiler, die jedoch ihrerseits den Besitz bald wieder an die - für kurze Zeit ebenfalls aufgespaltene - Hauptlinie (v. Hallweil) veräusserten. Nachdem Tode des letzten Hallweil, Ludwig Friedrich (1678-1710), kam der größere Teil Beihingens durch Erbschaft und Kauf an Maria Elisabeth von Gemmingen geb. von Neipperg, Witwe des baden-durlachschen Hofmarschalls Reinhard von Gemmingen (gest. 1707) und Urenkelin Hans Georgs von Hallweil. Die Freiherren von Gemmingen (aus der Linie Hornberg), die bereits in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts hier Besitzrechte erworben hatten, behielten fortan diesen Anteil an Beihingen; ihre Ortshälfte, die zum Ritterkanton Kocher steuerte, kam im Dezember 1805 unter württembergische Landeshoheit und wurde zusammen mit dem kleineren, schon vorher württembergischen Ortsteil dem Oberamt Ludwigsburg (seit 1938 Kreis Ludwigsburg) zugeteilt.
Zur Bestandsgeschichte: Das Archiv der Freiherren von Gemmingen-Hornberg, das im Nordosttrakt des Alten Schlosses Beihingen verwahrt wurde, kam am 3. September 1963 auf Grund eines Vertrages zwischen Sigrid Freifrau von Gemmingen und dem Land Baden-Württemberg, vertreten durch die Archivdirektion Stuttgart, als Depositum unter Eigentumsvorbehalt in das Staatsarchiv Ludwigsburg. Das zuletzt durch einen Brand im Alten Schloß und die damit verbundenen Wasserschäden in seinem Erhaltungszustand (besonders bei den Akten) stark beeinträchtigte und in größte Unordnung geratene umfangreiche Schriftgut (ca. 60 lfd. m) reicht insgesamt vom 15. bis 20. Jahrhundert. In seiner Struktur zählt es unverkennbar zum Typus eines Herrschafts- bzw. Gutsarchivs und ist als solches spätestens 1573 eingerichtet und erstmals verzeichnet worden (vgl. "Specification derjenigen schriftlichen Documenten, so Hansen von Stambheimb zu verwahren überliefert worden, 1573" mit näheren Angaben: Repertorium B 91 b III, Klassifikationspunkt Repertorien und Archivverzeichnisse). Nach dem Erwerb Beihingens durch die Freiherren von Gemmingen floss dem Archiv auch Schriftgut über andere Herrschaften und Güter dieser Familie im südwestdeutschen Raum zu: u.a. über die Besitzungen zu Buttenhausen (Kr. Münsingen), Daudenzell (Kr. Mosbach), Ingenheim (Kr. Bergzabern), Ittlingen (Kr. Sinsheim), Kochendorf (Gde. Bad Friedrichshall, Kr. Heilbronn), Rappenau (Kr. Sinsheim), Treschklingen (Kr. Sinsheim) und in Rheinhessen. Das Archiv wurde 1724 von dem gemmingenschen Amtmann Felix Ludwig Entemann nach einer sehr unsystematischen Rubrikenabfolge geordnet und verzeichnet (vgl. Findbuch B 91 b III, Bü 1084). Anläßlich der Neueinrichtung der Rentamtsregistratur im Juni 1842 erhielt es durch den Rentamtmann Gustav Krieger erstmals eine systematische Ordnung in drei Hauptabteilungen (Familienakten - Stabsamtliche und patrimonialamtliche Gegenstände - Rentamtliche Gegenstände) mit jeweils mehreren Untergruppen (Einteilung nach Kasten, Fach, Faszikel). Diese Systematik wurde spätestens 1927 beim Brand im Alten Schloß zerstört und danach nicht wiederhergestellt.
Zur Ordnung und Verzeichnung des Bestands: Nach der Übernahme in das Staatsarchiv Ludwigsburg wurden hier die Archivalien nach Ihren Hauptgattungen (Urkunden, Akten, Bände) aus praktischen Erwägungen heraus zu drei separaten Hauptreihen zusammengestellt, konservierend behandelt (Entwesung gegen tierische Schädlinge, sachgerechte Verpackung) und in einem dreibändigen Findbuch verzeichnet. Der vorliegende Urkundenband B 91 b I enthält die Regesten der original erhaltenen, zuletzt in den Wohnräumen der Freiherrlichen Familie von Gemmingen im Neuen Schloß verwahrten Pergamenturkunden des Beihinger Archivs. Die Pergamenturkunden sind chronologisch aufgeführt. Nach Abschluß des vorliegenden Repertorienbandes wurden bei der Verzeichnung der Akten des Beihinger Depositums weitere vier Pergamenturkunden festgestellt (U 78-81); drei dieser Urkunden waren bereits abschriftlich durch ihre Wiedergabe im Kopialbuch bekannt. Die Pergamenturkunden wurden unmittelbar nach der Übernahme des Archivs (1963) in zeitlicher Abfolge durchnumeriert und in bedruckte Urkundentaschen eingelegt (F. Röhrich); die Regestierung aller Urkunden führte im Konzept der Archivangestellte W. Burr durch (1964), die Abschlussarbeiten besorgte der Unterzeichnete (Überprüfung, Gliederung, Vorbemerkung) (1967). Der Bestand umfasst 81 Pergamenturkunden. Ludwigsburg, September 1967 Dr. A. Seiler
Abkürzungen: A. Aussteller abg. abgegangen Abschr. Abschrift Ausf. Ausfertigung besch. beschädigt fl Gulden h Heller J. Jauchert KB Kopialbuch des Friedrich Georg von Hallweil, angelegt vor 1669 (siehe B 91 b III, Bü 1146) kr Kreuzer LW Landeswährung M. Morgen Pfd. Pfund S. Siegel SmP Siegel mit Papierdecke Sr. Siegler ß Schilling Vtl. Viertel Z. Zeuge
Zur Retrokonversion: Auf die Wiedergabe der ausschließlich im Kopialbuch von Friedrich Georg von Hallweil aufgeführten Urkunden (angelegt vor 1669, fortgeführt bis 1684, siehe B 91 b III) wurde im Online-Findmittel verzichtet. Ludwigsburg, März 2008 Dr. M. Röschner
81 Urkunden (1,4 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:40 PM CET
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