Catharina Sobben, Äbtissin zu Sarn, und ihre Schwestern Wessel und Anna Sobben, Klosterjungfrauen zu Sarn bekennen: Nach dem Tode ihres Neffen Berthram van Lutzenraide, Herrn zu Hardenberg, haben sie sich mit den Geschwistern Wilhem, Ludwich und Margret van Bernssauw wegen ihrer Ansprüche an seinem Nachlaß unter Vermittlung des Junkers Wirich van Dhun, Grafen zu Limburg und Falkenstein, Herrn zu Oberstein und Broich, und des Johann Gogreve, Kanzlers und Amtmanns zu Angermund, dahin geeinigt, daß die Geschwister van Bernssauw ihnen eine bestimmte Summe auszahlen sollten. Die Geschwister seien jedoch inzwischen verstorben, ohne die Summe zu bezahlen, weshalb ihnen Goedert van Wilinck, Amtmann zu Portz, und seine Frau Barbara van Bernssauwe sowie Agnes van Eill, Witwe Loidwichs van Bernssauw, die Schuld bezahlt habe, worüber sie quittieren und zugleich bestimmen, das Geld solle in einer Jahresrente angelegt werden, deren Nutzung ihnen zukomme, solange eine der drei Geschwister lebe. Nach ihrem Tod solle die Rente dem Kloster zufallen gegen die Verpflichtung, jährlich eine Memorie für die Verstorbenen der Familien von Lutzenraide und Hardenberg zu halten. Siegler: die Äbtissin mit dem Kapitelssiegel; Johann van Huls, Abt zu Camp, ihr Visitator, mit dem Siegel der Abtei; Geirhairt Berchem, Richter zum Hardenberg; Berthrum zor Bech, Tilman Potinck, Ailff ter Hellen, Meister Johann up dem Putz, Peter im Offerhove, Johann in der Nolbeck, Schöffen zu Hardenberg mit dem Schöffensiegel; Chontz ter Heselbayck, Ryncken in der Voßbech, Johann ain der Duysselbech, Hinrich ter Moelen, Schöffen des Landgerichts Düssel mit dem Schöffensiegel. Gegevenn [...] 1536 up denn zwelfftenn dag des monetz May

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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