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Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (Archivtektonik) >> 7NL Nachlässe >> 7NL 211 Nachlass Otto Ohl
Bestandsbeschreibung: Ordnungsbericht Mit dem Tod Ohls am 23. Februar 1973, der Auflösung seines Haushaltes und dem nachfolgenden Verkauf des Hauses Grünstraße 3 in Langenberg/Rheinland, wurde mit den Geschäftsakten auch der persönliche Nachlass in die Düsseldorfer Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes verlagert. Der ehemalige Landeskirchenarchiv Walter Schmidt konnte in den Folgejahren die umfangreiche Altregistratur des Rheinischen Provinzialausschusses für Innere Mission ordnen und verzeichnen und das Repertorium zum sogenannten "Bestand Ohl" 1984 vorlegen. Archivarisch dokumentiert ist damit die fünf Jahrzehnte umfassende Tätigkeit Otto Ohls als Geschäftsführender Direktor des Rheinischen Provinzialausschusses, der 1849 gegründet, laut Königlicher Kabinettsorder vom 10. November 1892 mit den Rechten einer juristischen Person ausgestattet, 1954 in Landesverband Innere Mission Rheinland umbenannt und 1963 mit dem Hilfswerk zum Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche im Rheinland vereinigt wurde. Dass neben diesem das Lebenswerk Otto Ohls dokumentierenden Bestand tatsächlich noch ein weiterer Schatz zu heben war, blieb hingegen lange Zeit unbeachtet. Anlass, auch den umfangreichen persönlichen Nachlass Ohl in den Blick zu nehmen, bot schließlich das Jubiläumsjahr 1999. In den Erinnerungen zu einhundertfünfzig Jahre Rheinische Diakonie durfte selbstverständlich und jener Mann nicht fehlen, der nach einer im Hause des Kirchenhistorikers J.F.G. Goeters geläufigen Bemerkung "durch und durch evangelisch" zu nennen sei - wie vielleicht nur noch der Präses der Rheinischen Provinzialsynode D. Walther Wolff. Mit seiner Geburt am 28. Juli 1886 gehört Otto Ohl zur Anstaltsgemeinde der Duisburger Diakonenanstalt, in der sein Vater Gustav Ohl von 1876 bis 1910 als zweiter Pfarrer und Inspektor tätig ist. Diese Duisburger Kindheit und Jugend, das Milieu eines liberalen rheinischen Kulturprotestantismus - der Vater Gustav Ohl sympathisiert mit der Theologie Schleiermachers - behält er lebenslang in guter und dankbarer Erinnerung. Doch im Unterschied zu seinem Vater sieht er - wahrscheinlich auch sehr früh - auch seine berufliche Zukunft in der Inneren Mission. Nach Abschluss seines Studiums in Tübingen, Berlin und Bonn verbrachten Theologiestudiums und einem Studienaufenthalt am Rauhen Haus in Hamburg erreicht ihn 1912 der Ruf nach Langenberg. Zu dieser Zeit steht er in Diensten des in Berlin ansässigen Ostdeutschen Jungmännervereins. Otto Ohl akzeptiert und kehrt gewiss nicht ohne Freude zurück ins geliebte Rheinland, um noch im Dezember 1912 seine Tätigkeit als "Agent" oder "Vereinsgeistlicher" des Rheinischen Provinzialausschusses für Innere Mission anzutreten, die er erst 1963 mit Vereinigung von Hilfswerk und Innerer Mission aus den Händen legen sollte, obwohl diese Zeit doch ursprünglich - wie er später gesteht - nur auf "ein paar Jahre" angelegt war. Zumal in einem Fall wie Otto Ohl, der für die sicherlich wenig Verständnis aufgebracht hätte, ist das Auseinanderhalten von beruflich und privat veranlasster Schriftgutbildung, von Hand- und Geschäftsakten schwierig genug. Insofern finden sich auch in seinem privaten Nachlass reichlich Spuren seiner Berufstätigkeit. Als "Berufsarbeiter der Inneren Mission" war Otto Ohl nach einem geflügelten Wort immer "im Dienst" - vor allem immer unterwegs. Sein Reisepensum zu den Einrichtungen und zu den Sitzungen des Central-Ausschusses in Berlin, den er anlässlich von Satzungsänderungen bereits seit dem Jahr 1921 kennt, ist außergewöhnlich. Seine Mitgliedschaft in Dutzenden von regionalen Fachorganisationen treibt ihn in Zickzack-Routen durch das Land. Wenn er einmal nicht unterwegs ist, sitzt er in seiner Langenberger Studierbude, erledigt Post, schreibt oft bis spät in die Nacht an seinen Vorträgen, Referaten und Ansprachen und führt - stets mit großer Intensität und Zuwendung - zahlreiche Korrespondenzen. Dazu zählt auch seine Korrespondenz mit seinen Geschwistern Adele Ohl und Wilhelm Ohl. Mit dem Bruder, einem Regierungsbaumeister a. D.", der nach seinem Ingenieurstudium an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg Kariere bei der AEG macht und dort Direktor bei der Bahnabteilung wird, teilt Otto Ohl zwischen Mai 1905 und Februar 1906 während seines Berliner Universitätsaufenthalts sogar einmal eine Studentenbude. Nach Berlin gelangen über Jahrzehnte übrigens die zahlreichen Briefe der gemeinsamen Schwester Adele Ohl. Nicht selten holt diese vor allem den Rat und den Rechtsbeistand des Bruders Wilhelm ein, wobei sehr häufig über ihre prekäre Alterssicherung - 1919 wird sie Mitglied, 1922 Oberin der neugegründeten Schwesternschaft der Duisburger Diakonenanstalt - verhandelt wird. Wie seine Geschwister, bleibt auch Otto Ohl zeitlebens unverheiratet. Insgesamt besteht der Nachlass aus Hunderten von Rede- und Aufsatzmanuskripten und Typoskripten, aus z. T. ausformulierten Predigten, Andachten und Bibelstunden, aus Tagebüchern, Amtskalendern und Amtspost, universitären Mitschriften des stud. theol. Otto Ohl, aus einer umfangreichen Brief- und Postkarten-Korrespondenz mit den Eltern, den Geschwistern, den Wingolf-Verbindungsfreunden, Kommilitonen und Verwandten, aus Glückwünschen zu seinen Geburtstagen und Ehrungen sowie nicht zuletzt aus einer umfangreichen Korrespondenzpost bis zu seinem Tod. Hierzu gehören auch zahlreiche Fotografien, die teilweise bis in die Zeit vor 1914 zurückreichen sowie ein 1957 in Hannover aufgezeichnetes Kurzinterview mit Otto Ohl, das anschließend auf einer Schellack-Schallplatte festgehalten wurde. Als ein außerordentlicher Überlieferungs-Glücksfall ist schließlich der Umstand anzusehen, dass der Gesamtnachlass Ohl auch einen umfangreichen Teil des Nachlasses seines Vaters Gustav Ohl umfasst. Insbesondere dessen Briefkorrespondenz vermittelt uns Einblicke, die zum Verständnis der Lebensplanung Otto Ohls wertvolle Aufschlüsse geben können. Mit dieser Gesamtüberlieferung zum Nachlass Otto Ohl (50 gut gefüllte Archivkartons) verwahrt das Diakonische Werk einen Schatz, dessen Bedeutung für die Geschichtsschreibung der Inneren Mission und Diakonie im Rheinland im Besonderen wie für eine mentalitäts-geschichtliche, historische Forschung im Allgemeinen erst noch zu bestimmen sein wird. Trotz verschiedener Anläufe hat die ernsthafte Forschung um Otto Ohl bisher einen Bogen gemacht. Die Zukunft wird zeigen, welcher Umstand ausschlaggebend sein wird: die Tatsache, dass das Material noch einmal beträchtlich angewachsen ist oder dass es - wie angenommen werden darf - nun einigermaßen vollständig vorliegt. Die Briefkorrespondenz ist von Otto Ohl wie von anderen Mitgliedern der Familie Ohl mit großer Sorgfalt behandelt, aufbewahrt und zu einem nicht mehr zu klärenden Zeitpunkt wieder zusammengeführt worden. Seine umfangreiche Sammlung an Vortrags- Referat- und Aufsatzmanuskripten und Typoskripten ist - wohl von einer seiner Mitarbeiterinnen - ansatzweise systematisiert worden. Leider wurde dieser Versuch sehr kompliziert angelegt und überdies nicht sehr konsequent durchgeführt, weshalb der gesamte Bestand hier neu gesichtet, geordnet und mit numerus currens durchverzeichnet werden musste. Angaben in [ ] sind dabei vermutete, nachträglich erschlossene bzw. aus der Kenntnis anderer Quellen, wie z. B. aus den gedruckten Aufsätzen, ergänzende Angaben. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich die Frage nach der Echtheit und Zuverlässigkeit der Zuweisung. Nicht alle der in diesem Repertorium verzeichneten Vorträge, Reden und Aufsätze stammen aus der Feder Ohls. Verschiedentlich wurden auch Skripte anderer Autoren gefunden - entsprechend der Arbeitspraxis Otto Ohls, der in der Vorbereitung stets andere Autoren und Quellen zu Rate gezogen hat. Da Zweifel in jedem Einzelfall angezeigt sind, ist jedes Skript auch daraufhin geprüft, ob es mit dem Namenszeichen Ohls versehen ist, was freilich nur dann gesetzt ist, wenn Ohl einen schriftlichen Beitrag oder ein Thesenpapier auszuarbeiten hatte. Trotz dieser Unsicherheit ist davon auszugehen, dass alle nicht namentlich gezeichneten Skripte - sofern nicht ausdrücklich von Drittautoren gekennzeichnet - aus Ohls Feder stammen. Düsseldorf, im August 1999, Georg Beck Das analoge Findbuch wurde im Oktober 2018 zum Zwecke der Onlinestellung und Recherche retrokonvertiert. Dabei wurde die Bestandsordnung beibehalten, jedoch die Bündelung mehrerer Akteneinheiten zu einer Nummer korrigiert und die Lücken in der Altsignatur im Archivsystem ACTApro durch fortlaufende Zählung ersetzt. z.B. : 8=8 10=9 (Altsignatur 9 fehlt) 11=10 163/1 = 141 (Altsignatur mehrfach geteilt) 163/2 = 142 163/3 = 143 163/4 = 144 In Folge dessen entsprechen die neu vergebenen Signaturen nicht der Lokatur im Magazin. Die ehemaligen Aktensignaturen bzw. Aktenzeichen können weiterhin den Feldern Altsignatur bzw. Aktenzeichen entnommen werden. Retrokonvertiert von Marlis Stempel im Oktober 2018 Publikationen von Otto Ohl 1916-1925: Zentralstelle für evangelische Familienerziehung, in: Die Innere Mission, 11. Jg. Heft 3, 1916, S. 97-98 Zum neuen Jahre, in: Die Innere Mission, 14. Jg., Heft 1, 1919, S. 33-35 Hoffnungen und Wünsche der Inneren Mission für den Kirchentag, in: Die Innere Mission, 14. Jg., Heft 8, 1919, S. 240-246 Provinzial-Verbände, in: Die Innere Mission, 16. Jg. Heft 5, 1921, S. 70-74 Für Kirche und Volk! Vortrag bei der Jahrestagung über Arbeiten und Aufgaben der Inneren Mission in der Gegenwart, Lichtweg-Verlag Essen, 1922 Von schaffender Liebe im rheinischen Land, in: Die Westmark, Rheinische Monatszeitschrift, April 1922, S. 352-326 Die Jubiläumstagung der Deutschen Caritas, in: Die Innere Mission, 18. Jg. Heft 2, 192, S. 27-29 Innere Mission und Wohlfahrtspflege, in: Bausteine. Organ des Landesvereins für Innere Mission und des Gesamtverbandes für Innere Mission der evangelisch-lutherischen Kirche in Sachsen, 55 Jg. Nr. 661/662, Dresden 1923, S. 66-73 Der soziale Dienst eine Lebensbedingung der Kirche. Vortrag auf der Kontinentalen Konferenz für Innere Mission und Diakonie, September 1923, in: Die Innere Mission, 19. Jg., Heft 2, 1924, S. 17-26 Die Neuregelung der öffentlichen Fürsorge unter dem Druck der Finanznot. Bericht über den 38. Deutschen Fürsorgetag in Frankfurt am Main am 7./8. März 1924 Die Apologetik im Zusammenhang der Arbeit der Inneren Mission, in: Die Innere Mission, 20. Jg., Heft 5, 1925, S. 123-130 Aus der Geschichte der evangelischen Jugendfürsorge in der Rheinprovinz, in: Evangelische Jugendfürsorge, 1. Jg. 1925, Nr. 3/4, S. 26-27; Nr. 5/6, S. 60-63 Die Bedeutung der Persönlichkeit in der Wohlfahrtspflege. Beitrag für den Elberfelder Sender, 16. Juni 1926 Vom Eigenwert der freien Wohlfahrtspflege, in: Freie Wohlfahrtspflege, hg. von der Deutschen Liga der Freien Wohlfahrtspflege, 1. Jg. Heft 1, 1926/1927, S. 3-8 Evangelische Krankenpflege in Gegenwart und Zukunft, in: Mitteilungen des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes, 1. Jg. 1927, Nr. 1/2, S. 2 -9 Innere Mission und Reich Gottes, in: Bausteine, Organ des Verbandes für Innere Mission und des Gesamtverbandes für Innere Mission der evangelisch-lutherischen Kirche in Sachen, Nr. 1, Dresden 1928, S. 2-8 Ehrenamtlich Arbeit in der freien Wohlfahrtspflege, in: Handwörterbuch der Wohlfahrtspflege, hg. von Julia Dünner, Carl-Heymanns: Berlin 1929, S. 184-186 75 Jahre Herberge zur Heimat in Bonn, in: Die Innere Mission, 24. Jg. Heft 5, 1929, S. 175-178 Stimmen der Väter. Zur Frage Kirche und Innere Mission, in: Kirche und Wirklichkeit, Festgabe für Präses Wolff, Lesch und Irmer: Düsseldorf 1930, S. 37-64 Die Innere Mission im Kampf der politischen Parteien, in: Blätter aus dem Evangelischen Diakonieverein, 33. Jg. Nr. 8, August 1930, S. 134-141 (=Referat bei der Hauptausschussitzung des Central-Ausschusses für Innere Mission, November 1929) Was kann die freie Wohlfahrtspflege zur Linderung der Gegenwartsnot tun? Referat und Aussprache auf der Tagung des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge am 16./17. Oktober 1931, in: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge, 12. Jg. Nr. 10/11, S. 324-328 Innere Mission und Kirche, in: Monatsblätter für Innere Mission, 47. Jg. Heft 5/6, Karlsruhe 1931, S. 37-45 Verein und Gemeinde, in: Die Werkstatt. Beiträge zu kirchlichen Arbeiten und Aufgaben der Gegenwart, Heft 1, Lichtweg: Essen 1931 Gedanken und Fragen zur Winterhilfe, in: Die Innere Mission, 27. Jg. Heft 1, 1932, S. 6-11 Ehrenamtlicher und beruflicher Dienst in ihrer Arbeitsverbundenheit. Vortrag auf dem Lehrgang des Central-Ausschusses über "Gewinnung und Schulung ehrenamtlicher Kräfte" am 22. November 1932 Kirche und Innere Mission, in: Sonntagsblatt für Innere Mission. hg. im Auftrag der Diakonenanstalt in Duisburg. 84. Jg. Nr. 14, Duisburg, 2. April 1933, S. 162-163 Der Dienst der Inneren Mission, in: Die Innere Mission, 29. Jg., Heft 4, 1934, S. 90-95 Wicherns Denkschrift von 1848 und unsere gegenwärtige kirchliche Arbeit, in Ziele und Wege, Monatsschrift des Westfälischen Provinzialverbandes für Innere Mission, 10. Jg. Heft 3/5, 1934, S. 17-34 Der Dienst evangelischer Liebestätigkeit im nationalsozialistischen Staat, in: Die Innere Mission, 29. Jg. Heft 12, 1934, S. 281-288 Straffälligenfürsorge und Seelsorge. Referat auf der Sonder-Konferenz der evangelischen Strafanstaltspfarrer bei der Jahresversammlung der Rheinisch-Westfälischen Gefängnisgesellschaft in Düsseldorf am 3. Oktober 1935, in: Monatsblätter für Gerichtshilfe, Gefangenen- und Entlassenen-Fürsorge, 11. Jg. Heft 1/2, 1935, S. 21-38 Bedeutung der Evangelischen Jugendhilfe für den Aufbau des Volkes, in: Evangelische Jugendhilfe, 11. Jg. Nr. 4, 1935, S. 95 Die Verpflichtung der Kirchengemeinden zum Dienst an ihrer gefährdeten Jugend, in: Evangelische Jugendhilfe, 11. Jg. Nr. 8/9, 1935, S. 223-225 Innere Mission heute - im Blickfeld unserer Wohlfahrtsdienst-Arbeit. Vortrag in Dresden am 27. April 1936, in: Bausteine. Organ des Landesvereins für Innere Mission der evangelisch-lutherischen Kirche in Sachsen, Nr. 8, Dresden 1936, S. 128-132, Teil 1 Innere Mission heute - im Blickfeld unserer Wohlfahrtsdienst-Arbeit. Vortrag in Dresden am 27. April 1936, in: Bausteine. Organ des Landesvereins für Innere Mission der evangelisch-lutherischen Kirche in Sachsen, Nr. 9, Dresden 1936, S. 140-144, Teil 2 Die Verpflichtung der Inneren Mission zur offenen Jugendfürsorge, in: Die Innere Mission, 31. Jg. Heft 5, 1936, S. 107-113 Reichstagung der Inneren Mission, in: Deutsches Pfarrerblatt. Bundesblatt der deutschen evangelischen Pfarrvereine und des Bundes der preußischen Pfarrvereine, 41. Jg. Nr. 5, 2. Februar 1937, S. 81-83 Die Kirche gehorcht im Dienst am Volk. Vortrag auf der 43. Reichstagung zur Inneren Mission 1937, in: Die Innere Mission, 32. Jg. Heft 2, 1937, S. 27-37 Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe. Referat auf der 43. Reichstagung der Inneren Mission 1937, in: Die Innere Mission, 32. Jg. Heft 2, 1937, S. 56-65 Von Evangelischer Krankenpflege im Gesamtrahmen der Inneren Mission. Referat bei der Tagung des Verbandes Evangelischer Krankenanstalten von Rheinland und Westfalen am 24. November 1937 Von Grund und Ziel unserer Arbeit, in: Die Innere Mission, 33. Jg. Heft 9, 1938, S. 195-199 Innere Mission heute. Bericht auf der Fachkonferenz für Innere Mission in Dresden, in: Bausteine. Organ des Landesvereins für Innere Mission der evangelisch-lutherischen Kirche in Sachsen, 71. Jg. Nr. 1, Dresden 1939, S. 2-5, Teil 1 Innere Mission heute. Bericht auf der Fachkonferenz für Innere Mission in Dresden, in: Bausteine. Organ des Landesvereins für Innere Mission der evangelisch-lutherischen Kirche in Sachsen, 71. Jg. Nr. 2, Dresden 1939, S. 17-21, Teil 2 Innere Mission als Dienst an der Gemeinde, in: Bausteine. Organ des Landesvereins für Innere Mission der evangelisch-lutherischen Kirche in Sachsen, 71. Jg. Nr. 1, Dresden 1941, S. 2-7 Die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche, in: Kölnische Rundschau, [?] September 1948 Das lebendige Jugendamt. Referat auf der Kundgebung der Arbeitsgemeinschaft für Jugendpflege und Jugendfürsorge am 28. April 1950 in Bonn, in: Deutsches Jugendarchiv München, April 1951, S. 21-24 Probleme der Altershilfe auf dem Deutschen Fürsorgetag, in: Soziale Arbeit, 1. Jg., Heft 15, Berlin Dezember 1952, S. 692-700 Krankenhaus-Gesetz wegen der Notlage der Krankenkassen? Eine Entgegnung der Krankenhäuser auf die Denkschrift der Ortskrankenkassen-Verbände vom Februar 1952, in: Das Krankenhaus, 11/1952, S. 313-319 Rückblick und Ausschau. Zum Wiedererscheinen der Zeitschrift Evangelische Jugendhilfe, in: Evangelische Jugendhilfe-Heft 1, 1952, S. 3 ff. Beiträge zum Fachausschuss III Altenpflege, in: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge, 1952, Nr. 3, S. 57; Nr. 6, S. 185; Nr. 12, S. 398; 1954, Nr. 1, S. 41; 1955, Nr. 10, S. 351; 1957, Nr. 4/5, S. 133; 1958 Nr. 1, S. 16 Vortrag auf der Jubiläumstagung 50 Jahre Fachvereinigung der Verwaltungsleiter Deutscher Krankenanstalten vom 12.-15. Juni 1953 in Düsseldorf, in: Das Krankenhaus, 7/1953, S. 244-246 Jugendhilfe als Aufgabe der Inneren Mission, in: "Die innere Mission", Heft 7, 1953, S. 193-200 (Vorabdruck der von Walter Becker hg. Broschüre "Jugend am Abgrund - Wie helfen wir?, Bethel 1953 Arbeiterwohlfahrt, in: Evangelisches Sozial-Lexikon, hg. von Friedrich Karrenberg, Kreuz-Verlag: Stuttgart 1954, Sp. 45-46 Caritas, in: Evangelisches Sozial-Lexikon, hg. von Friedrich Karrenberg, Kreuz-Verlag: Stuttgart 1954, Sp. 212-214 Diakon und Diakonisse, in: Evangelisches Sozial-Lexikon, hg. von Friedrich Karrenberg, Kreuz-Verlag: Stuttgart 1954, Sp. 219-221 Francke, August Hermann, in: Evangelisches Sozial-Lexikon, hg. von Friedrich Karrenberg, Kreuz-Verlag: Stuttgart 1954, Sp. 349 Innere Mission, in: Evangelisches Sozial-Lexikon, hg. von Friedrich Karrenberg, Kreuz-Verlag: Stuttgart 1954, Sp. 502-505 Sozialberufe (Ausbildung), in: Evangelisches Sozial-Lexikon, hg. von Friedrich Karrenberg, Kreuz-Verlag: Stuttgart 1954, Sp. 915-917 Wichern, Johann Hinrich, in: Evangelisches Sozial-Lexikon, hg. von Friedrich Karrenberg, Kreuz-Verlag: Stuttgart 1954, Sp. 115-117 Wohlfahrtspflege, jüdische, in: Evangelisches Sozial-Lexikon, hg. von Friedrich Karrenberg, Kreuz-Verlag: Stuttgart 1954, Sp. 1148 Wohlfahrtsverband, Deutscher Paritätischer (DPW), in: Evangelisches Sozial-Lexikon, hg. von Friedrich Karrenberg, Kreuz-Verlag: Stuttgart 1954, Sp. 1151-1152 Die freien gemeinnützigen Krankenhäuser vor der Existenzfrage. Vortrag auf der Jahresversammlung der Nordwestdeutschen Krankenhaus-Gesellschaft in Hannover am 1. April 1954, in: Das Krankenhaus, 6/1954, S. 190-195 Aussprachebeitrag zur Mitgliederversammlung der Deutschen Krankenhausgesellschaft am 31.10.1954 in München, in: Das Krankenhaus, 1/1955, S. 28-29 Die Bedeutung der Freien Wohlfahrtspflege im Wohlfahrtsstaat. Vortrag bei der Mitgliederversammlung des Wibu am 10. Mai 1955 in Düsseldorf, in: Wibu-Blätter 19. Jg. Nr. 4 vom 1. Juli 1955, S. 65-69 Wohlfahrtsstaat in der Sicht eines Landeverbandes der Inneren Mission, in: [?] o. D. [1955] [vgl. Nachlass Ohl, 340] Der alte Mensch in einer sozialen Neuordnung. Referat auf dem Deutschen Fürsorgetag 1955, in: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge 1956, Nr. 5, S. 260 ff. Die Weckung der Eigeninitiative zur Überwindung der Entwicklung zum totalen Wohlfahrtsstaat. Vortrag auf einer Fürsorgerinnen-Tagung der Evangelischen Akademie in Mülheim an der Ruhr, in: Rundbrief des Bundes Evangelischer Fürsorgerinnen, Nr. 3/4, 1956 (Auszug) Die Bedeutung der freien Wohlfahrtspflege im Wohlfahrtsstaat. Vortrag bei der Mitgliederversammlung des Wibu am 10. Mai 1955, in Wibu-Blätter, 19. Jg. Nr. 4, 1955, S. 65 ff. Gruß und Dank der Wohlfahrtspflege an Prof. Polligkeit, in: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für Öffentliche und Private Fürsorge, Nr. 5, 1956, S. 152 ff. Wohlfahrtsstaat oder Innere Mission, in: Die Kirche der Heimat. Evangelisch-lutherisches Gemeindeblatt in Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordschleswig, 33. Jg., Nr. 18, September 1956 Aufgaben der Altersfürsorge auch noch nach der Rentenreform?, in: Blätter für Wohlfahrtspflege (Baden Württemberg) Nr. 12, 1957, S. 391 Die Innere Mission und Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Deutschland, in: Die Innere Mission, 47. Jg. Heft 2, 1957, S. 33-40 Caritas. Artikel für "Die Religion in Geschichte und Gegenwart", Mohr: Tübingen, 3. Auflage1957, Sp. 1619 (Mitarbeit: Heinz-Horst Schrey) Stellungnahme der Deutschen Krankenhaus-Gesellschaft zum Referenten-Entwurf eines Krankenversicherungs-Neuregelungsgesetzes, in: Das Krankenhaus, 3/1958, S. 85-86 Ärztenachwuchs und Assistentenmangel. Offener Brief an den Ministerialdirektor Dr. Stralau im Bundesministerium vom Januar 1958, in: Das Krankenhaus, 5/1958, S. 186-189 Das Krankenhaus und seine Kranken. Vortrag auf dem Ersten Deutschen Krankenhaustag am 13. Juni 1958 in Köln, in: Das Krankenhaus, 7/1958, S. 304-307 (mit Gruppenfoto, u. a. Otto Ohl, Konrad Adenauer) Das Für und Wider staatlichen Wohlfahrtsdenkens, in: Diakonie zwischen Kirche und Welt, Furche Verlag 1958 Wohlfahrtsstaat in der Sicht eines Landesverbandes der Inneren Mission, in: Die Innere Mission, 49. Jg. Heft 6, 1959, S. 162-168 Freiwilliges Dienen im Krankenhaus. Referat auf der 42. Fachtagung der Fachvereinigung der Verwaltungsleiter deutscher Krankenanstalten e. V. in Wiesbaden vom 3. bis 6. Juni 1959 [Nicht abgedruckt, sondern nur erwähnt, in: Das Krankenhaus, 8/1959, S. 319 Erste Lesung des Krankenversicherungs-Neuregelungs-Gesetzes, in: Das Krankenhaus, 3/1960, S. 81 Sinn und Bedeutung des Zweiten Deutschen Krankenhaustages, in: Das Krankenhaus, 5/1960, S. 174-175 Ansprache des Präsidenten der Deutschen Krankenhaus-Gesellschaft Pfarrer D. Ohl, in Das Krankenhaus, 7/1960, S. 284-187 Referat auf der Hauptversammlung des 3. Deutschen Krankenhaustages vom 9. bis 12. Mai 1962 in Köln, in: Das Krankenhaus, 7/1962, S. 268-272 (mit Fotos) Die Altenhilfe in der Arbeit des Deutschen Vereins [?], in: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Nr. 4, April 1962 Friedrich Münchmeyer, in: Die Innere Mission, 52. Jg. 1962, S. 289-290 150 Jahre Innere Mission am Rhein. Vortrag auf der Hauptversammlung und Jahrestagung des Werkes am 1./2. Oktober 1963 in Bad Godesberg, in: Innere Mission und Hilfswerk der Evangelischen Kirche im Rheinland, Sonderausgabe 5/1963, S. 8-21 [mit zwei Fotos sowie Bericht über die Verleihung des "Großen Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der BRD" an Otto Ohl] Dienst an der "Front des Elends" in: diakonie im rheinland, 5/1964, S. 4-8 40 Jahre Deutscher Krankenhausverband. Vortrag auf der Sonderveranstaltung des 4. Deutschen Krankenhaustages am 11. Mai 1956 in Stuttgart, in: Das Krankenhaus, 8/1966, S. 251-257 Diakonischer Einsatz von Theologiestudenten in den zwanziger Jahren, in: Die Innere Mission, 56. Jg. Diakonie und Kirche. Dank an Landesbischof D. Hanns Lilje, in: Die Innere Mission, 59. Jg. 1969, S. 457-459 Werk und Weg - Erstrebtes und Erreichtes auf dem Arbeitsfeld der Inneren Mission. Festschrift für D. Otto Ohl, dargebracht von seinen Freunden zum vierzigsten Jahrestag seines Dienstes in rheinischer Liebestätigkeit" Lichtweg-Verlag Essen 1952 Friedrich Münchmeyer: Otto Ohl: in Werk und Weg - Erstrebtes und Erreichtes auf dem Arbeitsfeld der Inneren Mission. Festschrift für D. Otto Ohl, dargebracht von seinen Freunden zum vierzigsten Jahrestag seines Dienstes in rheinischer Liebestätigkeit" Lichtweg-Verlag Essen 1952, Nachdruck der erweiterten Neuauflage im Selbstverlag des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland, Düsseldorf 1968, S. 434-438 [vgl. auch den von Theodor Schober hg. Band Haushalterschaft] Pfarrer D. Otto Ohl. Ehrendoktor der Medizinischen Akademie Düsseldorf, in: Das Krankenhaus 6/1961, S. 229-230 Im Krankenhaus steht der Mensch im Mittelpunkt. Bericht über die Ehrenpromotion von Pastor D. Dr. med. h.c. Otto Ohl an der Medizinischen Akademie Düsseldorf. Laudation von Rektor Prof. D. Hinsberg und Dankesrede Ohls, in: Das Krankenhaus 7/1961, S. 333-337 Georg Suhr: Pastor D. Dr. med. h. c. Otto Ohl - Der Senior der Inneren Mission, in: Hand am Pflug, 4/1961, S. 23-25 Wolf Eichholz: D. Dr. med. h. c. Otto Ohl tritt in den Ruhestand, in: Die Innere Mission, 53. Jg. 1963, S. [?] Friedrich Münchmeyer: Pastor i. R. D. theol. Dr. med. h. c. Otto Ohl, in: Die Innere Mission, 63. Jg., 1973, S. 199-201 Theodor Schober: Pastor D. Dr. Ohl zum 80. Geburtstag, in: Die Innere Mission, 56. Jg. 1973, S. 298-299 Anneliese Becker: Vor zehn Jahren starb D. Otto Ohl - eine Mitarbeiterin erinnert sich an die Jahre der Zusammenarbeit, in: diakonie im rheinland 4/1983, S. 55-56 Abschrift eins Interviews von Dr. Kurt A. Holz mit Präses i. R. Professor D. Dr. Joachim Beckmann, in: Erstrebtes und Erreichtes auf dem Arbeitsfeld der Inneren Mission. Festschrift für D. Otto Ohl, dargebracht von seinen Freunden zum vierzigsten Jahrestag seines Dienstes in rheinischer Liebestätigkeit" Lichtweg-Verlag Essen 1952, Nachdruck der erweiterten Neuauflage im Selbstverlag des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche im Rheinland, Düsseldorf 1968, S. 5-9 Eberhardt Orthbrandt: Otto Ohl in der sozialen Welt. Zur 100. Wiederkehr seines Geburtstage am 28. Juli 1986, in: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Nr. 7/66. Jg. Frankfurt a. M., 1986, S. 266-268 Peter Reinicke: Otto Ohl, in: Who is who der Sozialen Arbeit / Hugo Maier (Hrsg.) Freiburg im Breisgau: Lambertus, 1998, S. 445-446 Georg Beck: Berufsarbeiter der Inneren Mission. Ein biographischer Versuch über das Leben des Mannes Otto Ohl, in: Diakonie bewegt. 150 Jahre Innere Mission und Diakonie Düsseldorf 1999 (SVRK 140 S. 399-432)
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Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
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Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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