Kläger: Freiherr Friedrich Christian von Kielmannsegg, königlicher Geheimrat, Joachim von Ahlefeldt zu Wandsbek und Muggesfelde, herzoglicher Kammerjunker, ab 1779 Graf von Schimmelmann zu Wandsbek, königlicher Botschafter und Schatzmeister, als Rechtsnachfolger, Beklagter: Hatto Petrejus, holsteinischer Obersachverwalter zu Gottorf, Nebenbeklagter: der König von Dänemark als Herzog von Holstein, Prozessvertreter: Dr. Johann Ulrich von Gülich, Lizentiat der Rechte Carl Amandus Goll, Dr. Christian Jacob von Zwierlein, Streitgegenstand: Streit um die Wiedereinlösung der von Herzog Friedrich III. von Holstein-Gottorf 1646 an den Gutsbesitzer von Wandsbek verpfändeten Dörfer Tonndorf und Hinschenfelde, bzw. um das Vorkaufsrecht beim Verkauf dieser Dörfer
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Freiherr Friedrich Christian von Kielmannsegg, königlicher Geheimrat, Joachim von Ahlefeldt zu Wandsbek und Muggesfelde, herzoglicher Kammerjunker, ab 1779 Graf von Schimmelmann zu Wandsbek, königlicher Botschafter und Schatzmeister, als Rechtsnachfolger, Beklagter: Hatto Petrejus, holsteinischer Obersachverwalter zu Gottorf, Nebenbeklagter: der König von Dänemark als Herzog von Holstein, Prozessvertreter: Dr. Johann Ulrich von Gülich, Lizentiat der Rechte Carl Amandus Goll, Dr. Christian Jacob von Zwierlein, Streitgegenstand: Streit um die Wiedereinlösung der von Herzog Friedrich III. von Holstein-Gottorf 1646 an den Gutsbesitzer von Wandsbek verpfändeten Dörfer Tonndorf und Hinschenfelde, bzw. um das Vorkaufsrecht beim Verkauf dieser Dörfer
LASH, Abt. 390 Nr. 201
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1712-1779
Enthält: Landgericht 1712, RKG 1712-1779; Vertrag vom 27.10.1646 über den Verkauf der Dörfer Tonndorf und Hinschenfelde mit der Mühle zu Rahlstedt durch Herzog Friedrich III. an Albrecht Balthasar Behrens zu Wandsbek (Q 7-9); landesfürstlicher Konsens zur Aufhebung des Fideikommisses Wandsbek und zum Verkauf des Gutes durch Mitglieder der Familie Behrens an Paul von Klingenberg zu Hanerau und Bahrenfleth, königlicher Etatsrat und Generalpostmeister, Gutsbesitzer in Dänemark, 1679 (Q 10); Vertrag vom 06.09.1679 über den Verkauf des Gutes Wandsbek durch Paul von Klingenberg an Freiherrn Friedrich Christian von Kielmannsegg zu Kohöved, Domherr zu Lübeck und kaiserlicher Rat (Q 11); Vertrag vom 01.05.1705 über den Verkauf des Gutes durch Freiherrn von Kielmannsegg an seinen Schwiegersohn Joachim von Ahlefeldt zu Westensee und Winning (Q 12); Aktenstück aus dem Streit des Joachim von Ahlefeldt mit der Rentkammer um das Vorkaufsrecht an den Dörfern 1706 (Q 9); landesfürstliches Mandat 1712 an den Postmeister zu Kiel (Q 4)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:00 MEZ