Domina Anna Ludinckhausen, Priorin Alheidis und der Konvent zu Brenckhausen nebst dem Propst Gerhardt Eyckel versprechen dem Obristen Ludwig von der Asseburg, zum Ersatz der Kosten für die Führung des Rechtsstreits des Klosters mit der Stadt Brakel wegen des Modexer Holzes, das das Kloster einst der Stadt verpfändet hat und das die Stadt jetzt, nachdem der ungetreue Pater Bernhardus Kopperschmid und die Domina Regina Wessels den Pfandbrief dem Rate zu Brakel ausgehändigt haben, als Eigentum beansprucht, für den Fall, dass das Eigentum an dem Holz wieder dem Kloster zuerkannt wird, die Hälfte des Modexer Holz an die von der Asseburg als Erbmannlehen auszugeben, wofür Ludwig von der Asseburg 202 rheinische Goldgulden zahlen will. Den Rechtsstreit hatten Propst Johannes Kracht und Domina Anna von Essleben begonnen und dann wegen der hohen Kosten Ludwig von der Asseburg und dessen Prokuratoren und Amtleuten zur Hindenburg übertragen. Henricus Guckernagel, Präsident der Bursfelder Kongregation, Hermannus Meyer, Abt von Marienmünster, und Gerhardus Eickell, Propst zu Brenckhausen, stimmen der Lehensexpektanz zu. Unterschriften des Abts Hermannus Meyer als Visitators des Klosters Brenkhausen, der Donina Anna Ludinckhausen, des Propstes Gerhardt Eickel und des Ludwig v.d. Asseburg d. Ä.