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Stiftungen
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Domkapitel Minden - Akten >> 11. Armensachen, Stiftungen
1564-1596
Enthaeltvermerke: Enthält: 1. Testament des Johannes Kostken, Propst zu Obernkirchen und Kanoniker zu Hameln, u.a Stiftung von Weißbrot für die Armen 1565 13. Stiftung einer Elemosine durch den Propst Kosteken 1558 17. Obligation des Mindener Domdechanten Diederich von Dincklage aus dem Nachlaß des Kosteken 1566 19. Obligation des Wilhelm Graf von Holstein-Schaumburg, Dompropst zu Hildesheim und Propst zu Meschede, zugunsten des Anton Minsch, Dechant von St. Johann zu Minden 1566 31. Ordnung der Testamentsvollstrecker des Propstes Kostken über seine nachgelassenen Güter, Stadthagen 1565 36. Vorstellung der Schuldner des + Propstes Kostken beim Grafen (von Schaumburg) 1565 46. Otto Graf zu Holstein-Schaumburg: Nichtberechtigung des + Propstes Kostken zur Errichtung eines Testaments 1568 51. Hermann Simon Graf zur Lippe zur Testamentsvollstreckung 1569 55. Bestimmung des Domdechanten Dietrich von Dincklage, Anton Minschen, Propst von St. Martini Minden und Dietrich von Dincklage zu Testamentsvollstreckern des Kostcken 1564 58. Bestätigung des Testaments des Kostken durch Erzbischof Georg zu Bremen und Administrator zu Minden 1565 63. Rechnungen über Ausgaben 63. Dietrich von Dincklage zur Anlage von Kapitalien 1566 64. Verzeichnis der zu Obernkirchen ausgeteilten Almosen 1589 81. Bürgermeister und Rat zu Obernkirchen: Unterbrechung in der Austeilung der Almosen 1596
Sachakte
Digitalisat vorhanden: Original für die Nutzung gesperrt. Digitalisat vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.