Priorin und Konvent zu Kirchheim gestatten ihrem Kaplan Pfaff Hans Ruolin ("Ruelin"), genannt von Gmünd, der Jungfrau Anne, Tochter des Hans Vetzbri, und ihrer Schwester, wenn sie zu ihr in das Kloster Kirchheim kommt, die Güter zu Roßwälden ("Waeldi"), die Bentz Ofenloch ("Ovenloch") und Albrecht der Guder bauen, auf Lebenszeit zur Nutznießung zu geben. Danach sollen die Güter an das Seelgerät auf den Tisch des Klosters Kirchheim fallen.
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Priorin und Konvent zu Kirchheim gestatten ihrem Kaplan Pfaff Hans Ruolin ("Ruelin"), genannt von Gmünd, der Jungfrau Anne, Tochter des Hans Vetzbri, und ihrer Schwester, wenn sie zu ihr in das Kloster Kirchheim kommt, die Güter zu Roßwälden ("Waeldi"), die Bentz Ofenloch ("Ovenloch") und Albrecht der Guder bauen, auf Lebenszeit zur Nutznießung zu geben. Danach sollen die Güter an das Seelgerät auf den Tisch des Klosters Kirchheim fallen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 U 402
Archiv Kl. Kirchheim
28. B.
Nro. 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 493 Kloster Kirchheim
Kloster Kirchheim >> 1. Urkunden
1352 Dezember 26 (Stephanus)
Urkunden
Schaden: fleckig
Siegler: ) Der Konvent von Kloster Kirchheim 2) Kitzi Rüß ("der Rüsse"), Ritter
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.: 2 besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 189
Siegler: ) Der Konvent von Kloster Kirchheim 2) Kitzi Rüß ("der Rüsse"), Ritter
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg.: 2 besch.
Publiziertes Regest: Ecker Nr. 189
Gmünd s. auch Ruolin
Guder; Albrecht der
Ofenloch, Bentz
Ruolin, Johannes (Hans) gen. von Gmünd
Rüß, Kitzi
Vetzbri (Vetzbry, Vetzbrye), Hans (Johannes)
Vetzbri (Vetzbry, Vetzbrye); Anne
Roßwälden : Ebersbach an der Fils GP
Schwäbisch Gmünd AA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ