Sittenpolizeiangelegenheiten
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L 108 Blomberg, 1543
L 108 Blomberg Amt Blomberg
Amt Blomberg >> 15. Öffentliche Sicherheit und Ordnung >> 15.3. Überwachung der öffentlichen Moral
1840-1874
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: 2. Einlieger August Eichmann, Maspe: Trunksucht; 4. Israelit Marcus Moses, Eschenbruch: Trunksucht; 5. Kolon Hilmert, Erdbruch: Tätlichkeit gegen die Ehefrau; 6. Sophie Hahne, Detmold: Flucht aus dem Haushalt des Pfarrers Begemann, Cappel; 7. Einliegerin Wendt, Kleinenmarpe: Nachsitzen ihres Sohnes in der Schule; 8. Schneidergesellen Friedrich Spieker und Heinrich Schrey bei Kligge Nr. 14, Cappel: Ruhestörung; 9. Kolon Kramer, Cappel: Trunksucht; 10. Kolon und Ortsvorsteher Hue, Großenmarpe: Betrunkenheit; 11. Leibzüchterin Witwe Hue Nr. 10, Großenmarpe: Trunksucht ihres Sohnes; 12. Einliegerin Witwe Krüger ./. Kolon Christoph Siek Nr. 46, Istrup: Mietvertrag mit der Witwe Krüger und nur einem ihrer Kinder; 13. Elisabeth Krull, Einliegerin bei Brinkmann, Kleinenmarpe: Unterbringung ihres unehelichen Kindes; 14. Amalie Machentanz: Unterbringung während ihrer Schwangerschaft bei der Witwe Machentanz, Großenmarpe; 15. Dorothea Köster: Unterbringung bei ihrem Bruder Heinrich Köster, Donop; 16. "Grundehrlich": verbotenes Glücksspiel; 17. Dienstmagd Sophie Tobias, Brakelsiek: Flucht aus den Diensten des Müllers Bock, Obermühle bei Blomberg; 18. Kolon Bohlke, Großenmarpe: Trunksucht; 19. Johann Friedrich Conrad Eichmann: Niederlassungserlaubnis nach 22 Jahren in holländischen Diensten bei seinem Bruder Carl Eichmann, Gut Burg Maspe; 20. Kolon Stumpenhagen, Mossenberg: Betrunkenheit; 21. Witwe Wilhelm Bollewich, Einliegerin Nr. 3, Siekholz: Schwererziehbarkeit ihres achtjährigen Sohnes Friedrich; 22. Kolon Kramer, Cappel: Herumtreiberei im Krug; 23. Witwe Rehling, Glashütte: Erlaubnis zur Abhaltung einer Lustbarkeit; 24. Krüger Helpup, Cappel: Verbot, seine Kegelbahn an der Synagoge Cappel während der israelischen Gottesdienste zu benutzen; 25. Kommerziant Simon Löwenstein, Cappel: Leumundszeugnis; 26. Kolon Wortmann, Großenmarpe: Trunksucht; 27. Schulkinder: Bestrafung von Polizei- und Forstexzessen; 28. Einlieger Engel, Großenmarpe: Trunksucht; 29. Amalie Krüger: Unterbringung bei der Kolona Krüger Nr. 48, Istrup; 30. Isaak Heinemann, Cappel: Leumundszeugnis; 31. Müller Ignaz Austermann, Hummersen: Unterbringungskosten
Amt Blomberg
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung (Tektonik)
- 1.1.2.2.5. Ämter (Tektonik)
- Amt Blomberg (Bestand)
- 15. Öffentliche Sicherheit und Ordnung (Gliederung)
- 15.3. Überwachung der öffentlichen Moral (Gliederung)