Entnazifizierung und Wiederaufnahme Otto Oswalds in den Staatsdienst
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1977/0058) Nr. 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 1977/0058) Nachlass Oswald, Otto
Nachlass Oswald, Otto >> 1. Persönliche Unterlagen
Juli 1946-Dezember 1946 (Februar 1948)
Enthält u.a.: Dank des Präsidenten des beratenden Finanzausschusses bei der Militärregierung, Dr. Heinz Oeftering, für die schriftlich übermittelte Zustimmung der Militärregierung zur Bestellung Oswalds zum Leiter der Rechnungskammer (Kopie); Gratulation des Präsidenten des Landesbezirks Baden, Dr. Heinrich Köhler, zum Angebot an Oswald, die Badische Rechnungskammer wieder aufzubauen; Schreiben Karl Benders über die Übernahme der Vertretung seines Schwagers Otto Oswald im Entnazifizierungsverfahren; Schreiben Karl Benders zur Verteidigung Otto Oswalds; Sühnebescheid über 1000 Euro; Darstellung der Rechtslage bezüglich der Wiederaufnahme in den Staatsdienst und der Aufhebung der Beschlagnahmung des Vermögens durch den Präsident der Landesverwaltung Baden, Dr. Alfred Bund; Einstellung des Spruchkammerverfahrens gegen Johanna Oswald; Schreiben des Präsidenten der Landesverwaltung Baden, Paul Haußer, über die Übertragung der Leitung der Rechnungskammer; Ernennungsurkunde Otto Oswalds zum Präsidenten der Badischen Rechnungskammer (Kopie); Aufhebung der Vermögenssperre gegen Otto Oswald
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Archivale
Haußer, Paul; Präsident des Verwaltungsgerichtshofs
Oswald, Johanna
Oswald, Otto Dr., Präsident der Badischen Rechnungskammer
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:41 MEZ