Institut für Politikwissenschaft (seit 1952)
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Tektonik
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> D Universitätseinrichtungen >> Db Seminare und Institute >> Db 8 Sozial- und Verhaltenswissenschaften
Tektonikbeschreibung: 1952 Errichtung eines ordentlichen Lehrstuhls. 1952-1971 Seminar für wissenschaftliche Politik. Das Institut gliederte sich in die Arbeitsbereiche (Stand: 1991) bzw. Abteilungen (Stand 2009) I "Innenpolitik und Politische Theorie" bzw. "Innenpolitik und Europäische Integration und Politische Theorie", II "Außenpolitik und internationale Beziehungen" bzw. "Internationale Beziehungen / Friedens- und Konfliktforschung" und III "Vergleichende Systemanalyse und empirische Politikforschung", die 2010 aufgelöst wurden. Bei der Fakultätsneugliederung 2010 dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Sozialwissenschaftlichen Fakultät zugeordnet. 2015 Einrichtung des Jean Monnet Centre of Excellence "Positioning Regions and Regionalism in a Democratic Europe" (PRIDE), gefördert bis 2018 durch das "Erasmus+"-Programm der Europäischen Kommission.
Provenienzbestände im Universitätsarchiv:
UAT 287 Institut für Politikwissenschaft 1952-1988
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 530 Theodor Eschenburg (1904-1999), Nachlass (1932) 1946-1999
Provenienzbestände im Universitätsarchiv:
UAT 287 Institut für Politikwissenschaft 1952-1988
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 530 Theodor Eschenburg (1904-1999), Nachlass (1932) 1946-1999
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ