Bischof Rembert von Paderborn bestätigt die Stiftung Salomon Dieckmans, Rektor der Dompropsteikapelle im Dom zu Paderborn, der ein Haus in Paderborn an der Dompader gelegen zwischen dem Haus der Vikarie im Dekanschor des Domes und der Espelgasse (?) vom Prior und Konvent des Augustinerklosters in Lippstadt für sich und seinen Sohn Absolon laut Urkunde Bernhard Weghmans, Prior, und Johannes Menthe, Prokurator, von 1541 August 5 (fridaghs na vincula Petri) gekauft hatte. Dieser Kauf wurde von Erzbischof Hermann von Köln, Administrator von Paderborn, laut Urkunde ausgestellt im paderbornschen Neuhaus am 17. Oktober 1546. Salomon Dieckmann überläßt das Haus mit Zustimmung seines Sohnes an die Kapelle oder Vikarie des Dompropstes mit dem Vorbehalt der lebenslangen Nutzung durch sich selbst, seinen Sohn Absolon und dessen Mutter Barbara. Nach dem Heimfall soll der Rektor der Kapelle jährlich 2 Gulden erhalten, wofür bestimmte Messen zu lesen sind. SA des Ausstellers, des Domkapitels und des Dompropstes Wilhelm Westphalen als Kollator der Vikarie

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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