Reichsstadt Nürnberg, Kartäuserkloster, Urkunden (Bestand)
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Reichsstadt Nürnberg, Kartäuserkloster, Urkunden
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1348-1495
Vorwort: 1. Notizen zur Geschichte Das "Mariazell" (Cella Beatae Mariae) genannte Kartäuserkloster in der Lorenzer Altstadt (Am Kornmarkt bzw. Kartäusergasse) wurde 1380 von dem Nürnberger Kaufmann Marquard Mendel gestiftet. Die ersten Mönche sind bereits für 1382 bezeugt und bereits 1383 (oder 1387) soll die Marienkirche geweiht worden sein. 1385 wurde der Stifter Marquard Mendel im Kirchenchor bestattet. An den Bauten des Klosters wurde bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts weitergearbeitet (Sakristei, Kreuzgang mit den Zellen der Mönche sowie Gemeinschafts- und Wirtschaftsbauten). Das 1525 aufgehobene Kartäuserkloster wurde in der Folge profan genutzt. Allerdings diente die Kirche zumindest zeitweise seit 1615 wieder dem Gottesdienst (zunächst evangelisch, dann ab 1784 vorübergehend katholisch). 1857 schließlich wurde die stark in Mitleidenschaft gezogene Anlage dem 1852 gegründeten Germanischen Nationalmuseum (GNM) übergeben. Für die Museumszwecke entstanden im 19. Jahrhundert umfangreiche historistische Bauten, die 1944/45 fast völlig zerstört bzw. für den Wiederaufbau nach Plänen des Architekten Sep Ruf abgetragen wurden. Auch große Teile der spätgotischen Klosterbauten ließ Ruf abbrechen. 2. Bestandsgeschichte Die Regesten erarbeitete der Archivar Dr. Artur Brabant (1870-1936) im Jahre 1906. Im Rahmen der Provenienzanalyse wurden neun Urkunden entnommen und dem Urkundenbestand des Hochstifts Eichstätt zugefügt. Im Zuge des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes zur Retrokonversion wurden die Urkundenregesten 2010 in EDV eingegeben und ein Orts- und Personenregister nachgearbeitet.
Reichsstadt Nürnberg, Kartäuserkloster, Urkunden
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Bestand
Urkunden
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst; Online-Findmittel vorhanden; Digitalisate online vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
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