Klage der Brüder Hausman: a, des Pastors Johan Hausman in Lendersdorf (Lendestorff), Bistum Trier, b, des Gerichtsschreibers Franz Hausman in Mein (?), c, des Kaspar Hausman in Bangen, Grafschaft Neuenahr ./. die Witwe ihres Bruders Bernhard Hausman, Amtmann des Klosters Ägidi, geb. Elisabeth Witlers. Die Kläger fechten das Testament ihres Bruders Bernard aus materiellen und formellen Gründen an und verlangen Herausgabe des Nachlasses und Vorlegung eines Nachlassverzeichnisses.
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Klage der Brüder Hausman: a, des Pastors Johan Hausman in Lendersdorf (Lendestorff), Bistum Trier, b, des Gerichtsschreibers Franz Hausman in Mein (?), c, des Kaspar Hausman in Bangen, Grafschaft Neuenahr ./. die Witwe ihres Bruders Bernhard Hausman, Amtmann des Klosters Ägidi, geb. Elisabeth Witlers. Die Kläger fechten das Testament ihres Bruders Bernard aus materiellen und formellen Gründen an und verlangen Herausgabe des Nachlasses und Vorlegung eines Nachlassverzeichnisses.
B-C Civ, 853
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
(1625, 1631) 1626 - 1631
Enthält: Erwähnt werden Rotger Rensinckhoff; Philipp Tebbickman; Lambert Niehues; die Notare Henrich Husmann und Caspar von Heiden; die Kopisten Gisbert Lache und Johan Hauck; Johan Steveninck zum Brock; Wilhelm Monich, Vogt zu Vallbeck.
Darin: Anlage 1 (Original): 11.5.1625. Testament der Eheleute Bernard Hausman u. Elisabeth Witler. Anlage 2: 21.8. 1631. Verzeichnis des Nachlasses des Bernard Hausman. Darin werden erwähnt: Friedrich Arnoldts, Verwalter zu St. Jörgen; Goddert Torck zu Horne 1579; Johan Huberts 1613; Hubrecht Hausman, Vater des + Amtmanns; Peter, Henrich und Thomas Hausman; Anna Kerckering, Äbtissin zu Aegidii 1579; Kaspar Torck zu Northeringen 1616; Johan von Dörth (Dörtt) zum Viehoff 1616; Franz von Ascheberg, Droste zu Werne 1620; Albert Loges; Sekretär Henrich Holthus und dessen Sohn Henrich; Witwe Hildebrand Plönies zu Genegge; Joachim Schmidt; + Franz Höping; Notar Johan Lemgo; Thomas Jansen in Gröningen; Schwer Arndts.
Darin: Anlage 1 (Original): 11.5.1625. Testament der Eheleute Bernard Hausman u. Elisabeth Witler. Anlage 2: 21.8. 1631. Verzeichnis des Nachlasses des Bernard Hausman. Darin werden erwähnt: Friedrich Arnoldts, Verwalter zu St. Jörgen; Goddert Torck zu Horne 1579; Johan Huberts 1613; Hubrecht Hausman, Vater des + Amtmanns; Peter, Henrich und Thomas Hausman; Anna Kerckering, Äbtissin zu Aegidii 1579; Kaspar Torck zu Northeringen 1616; Johan von Dörth (Dörtt) zum Viehoff 1616; Franz von Ascheberg, Droste zu Werne 1620; Albert Loges; Sekretär Henrich Holthus und dessen Sohn Henrich; Witwe Hildebrand Plönies zu Genegge; Joachim Schmidt; + Franz Höping; Notar Johan Lemgo; Thomas Jansen in Gröningen; Schwer Arndts.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:55 MEZ